Kreispokal: Besonderes Spiel für Rausch und Junk

Löschenrod und Maar/Heblos/Wallenrod heißen die Underdogs

19. Februar 2015, 13:58 Uhr

Ob Löschenrods Sebastian Rügamer auch gegen Rothemann so die Backen aufblasen muss? Foto: Charlie Rolff

Zweimal heißt es am Wochenende Kreispokal: Kreisoberligist Maar/Heblos/Wallenrod und Verbandsligist Steinbach spielen am Sonntag (14.30 Uhr) in Heblos den ersten Finalisten für den Kreis Lauterbach/Hünfeld aus. A-Ligist Löschenrod und Gruppenligist Rothemann fahnden bereits am Samstag (14 Uhr) nach dem ersten Halbfinalisten im Kreis Fulda.

Das Gemeinde-Derby in Löschenrod verspricht vor allem für Tony Rausch ein besonderes Spiel zu werden, schließlich schnürte der Spielertrainer Löschenrods früher die Schuhe für Rothemann. Übrigens genau wie Kevin Junk, der seit dieser Saison Abteilungsleiter bei der Hermania ist. "Natürlich ist es für uns ein besonderes Spiel, allerdings gehen wir da keinesfalls zu verbissen rein, denn die Punktrunde hat klare Priorität", erklärt Junk, der Rausch an der Seitenlinie tatkräftig zur Seite steht und selbst nach einem Kreuzbandriss noch nicht wieder spielen will. Der Gewinner trifft im Halbfinale auf den Sieger der Begegnung zwischen Johannesberg und Petersberg. Der Platz sieht unterdessen ganz gut aus, die Chancen stehen vortrefflich, dass auch gespielt werden kann.

Selbiges gilt für das Naturgrün in Heblos: "Wenn das Wetter einigermaßen hält, dann können wir auch spielen. Auf Biegen und Brechen ziehen wir es aber natürlich nicht durch, wir haben ja auch eine Verantwortung gegenüber dem Gegner, jeder soll da verletzungsfrei rausgehen", erklärt Sebastian Schmidt. Der Trainer der Dreier-SG ist mit der bisherigen Vorbereitung nicht zufrieden: "So viele Kranke hatte ich noch nie. Aber wir haben ja zum Glück noch zwei Wochen Zeit." Wirkliche Chancen rechnet er seinem Team nicht aus, hofft auf das bestmögliche Ergebnis und sieht den Lerneffekt gegen ein Spitzenteam der Verbandsliga im Vordergrund. Dabei sendet er gleich noch eine Bitte Richtung Steinbach: "Wir hoffen schon, dass Steinbach mit der besten Mannschaft kommt, man misst sich gerne mit den besten." Die kann Schmidt selbst nicht aufbieten, denn drei, vier Spieler werden krankheits- und berufsbedingt fehlen. Der Sieger trifft im Finale, das für den 30. April geplant ist, auf Burghaun oder Hünfeld.

Autor: Johannes Götze