Kreispokal Fulda: Der Pokalspezialist will Petersberg ein Bein stellen

Spiel in Johannesberg steht jedoch auf der Kippe

31. März 2015, 15:00 Uhr

So lässig steht SGJ-Coach Oliver Starke nur im Sommer an der Seitenlinie. Foto: Max Lesser

Süd-Kreisoberligist SG Johannesberg will im Viertelfinale des Kreispokals Fulda am Mittwoch (18 Uhr) dem Gruppenligisten RSV Petersberg ein Bein stellen und den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Ob allerdings gespielt werden kann, ist aufgrund der aktuellen Wetterlage äußert fraglich.

„Es sieht nicht gut aus. Wir konnten am Montagabend nur abgespeckt auf dem B-Platz trainieren. Auch unser Hauptplatz ist in keinem guten Zustand. Die Verhältnisse sind sehr schwierig zurzeit, gerade für Mannschaften, die Wert auf einen gepflegten Ball legen“, sagt Johannesberg-Coach Oliver Starke, der mit Robin Kleemann (Bänderriss), Paul Brylski (krank), Sven Wiesner (Zerrung) und René Rauch (Kreuzbandriss) gleich auf vier Stammspieler verzichten muss.

Dennoch freut sich Starke auf die Begegnung. Kein Wunder, so gilt der 41-Jährige als echter Pokalspezialist. Mit Bachrain schaffte es Starke einst bis in das Bezirkspokalfinale gegen den Hünfelder SV, mit Eichenzell scheiterte er erst im Finale am TSV Lehnerz. „Das waren schon immer echte Highlights. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich den Pokal nicht einfach so herschenken möchte“, erklärt Starke. Mit dem Tabellenvierten der Gruppenliga bekommt es Johannesberg allerdings mit einer echten Hausnummer zu tun. „Aus solchen Spielen können wir viel lernen. Ich traue meiner Mannschaft aber durchaus zu, dass sie eine Runde weiterkommt.“

Autor: Max Lesser

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