Kreispokal Fulda: Sven Wiesner träumt vom Finale

Johannesberg empfängt Petersberg im Viertelfinale

21. April 2015, 14:15 Uhr

Sven Wiesner wechselte vor der Saison vom TSV Lehnerz II nach Johannesberg. Foto: Max Lesser

Im Viertelfinale des Fuldaer Kreispokals empfängt Süd-Kreisoberligist SG Johannesberg am Mittwochabend (18.15 Uhr) den Gruppenligisten RSV Petersberg. Der Underdog rechnet sich durchaus etwas aus, muss allerdings auf vier Stammspieler verzichten.

So fehlen dem Spitzenreiter der Kreisoberliga Süd mit Paul Brylski, Alexej Reksius (beide beruflich verhindert), Witali Bese (Flitterwochen) und Robin Kleemann (Bänder angerissen) gleich vier Leistungsträger. „Das sind alles ganz wichtige und zentrale Spieler für uns. Diese Ausfälle müssen wir erst einmal kompensieren“, sagt Johannesbergs Abwehrspieler Sven Wiesner, der seine Mitspieler in die Pflicht nimmt. „Jetzt müssen sich die Spieler beweisen, die sonst etwas weniger Einsatzzeiten bekommen. Die Jungs werden das aber schon machen“, so Wiesner.

Bei Gegner Petersberg steckt derzeit der Wurm drin. Während die Mannschaft vom scheidenden Trainer Rolf Gollin das Fußballjahr 2014 auf Rang vier mit fünf Punkten Rückstand auf Wintermeister Neuhof beendete, gewann der RSV im neuen Jahr nur vier seiner zehn Spiele. Zwar steht Petersberg noch immer auf dem vierten Platz, allerdings beträgt der Rückstand auf Liga-Primus Bad Soden bereits 17 Zähler. „Nichtsdestotrotz gehört diese Mannschaft zu den Top-Teams in der Gruppenliga“, weiß der Ex-Lehnerzer, der sich gegen den Favoriten dennoch etwas ausrechnet.

„Natürlich traue ich uns das Weiterkommen zu. In einem möglichen Halbfinale würden wir auf Löschenrod treffen, auch das ist machbar – und schon würden wir im Finale stehen. Aber das ist noch alles weit weg“, sagt der 25-Jährige. In Johannesberg ist es am Mittwoch übrigens der zweite Versuch des Kreispokals, nachdem die Erstansetzung am 1. April sprichwörtlich ins Wasser fiel.

Autor: Max Lesser

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