Krieger startet mit HSV in die "Wochen der Wahrheit"
Görner will einen Punkt in Neuhof behalten
Hünfelder SV - SG Bad Soden (Samstag, 15.30 Uhr)
Nach einem spielfreien Wochenende will der Hünfelder SV den sechsten Saisonsieg einfahren. Zuletzt gab es nur vier Punkte aus den vergangenen vier Begegnungen. "Gegen Bad Soden muss unbedingt ein Dreier her", fordert Offensivallrounder Kevin Krieger vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger. Denn für den HSV stehen "die Wochen der Wahrheit" an, wie der 22-Jährige die Spiele gegen Bad Soden, Korbach, Steinbach und Lehnerz II betitelt. "In den vier Begegnungen können wir einiges geraderücken, oder danach den Aufstieg ganz abhaken", weiß Krieger.
Verzichten muss die Mannschaft von Trainer Dominik Weber gegen Bad Soden auf Steffen Witzel und Sebastian Gensler. Beide Defensivspezialisten unterzogen sich am Mittwochabend einer MRT-Untersuchung aufgrund von Knieproblemen. Ein Ergebnis liegt jedoch noch nicht vor, einige längere Pause droht jedoch.
Trotz einer bislang durchwachsenden Spielzeit sei der HSV dennoch in der Favoritenrolle, auch wenn die Sprudelkicker derzeit auf Rang vier - und somit vier Plätze vor Hünfeld stehen. "Gerade zuhause sind wir sehr stark. Ich hoffe, wir können trotz der Wettersituation auf Rasen spielen", so Krieger, der großen Respekt vor den Sprudelkickern hat. "Bad Soden hat eine super Mannschaft und einen Trainer, der eine klare Idee verfolgt. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wieder. Ich bin mir sicher, dass Soden bis zum Saisonende oben mitspielen wird." Im Anschluss an die Begegnung feiert der HSV indes sein Oktoberfest in der Rhönkampfbahn. "Und nach einem Sieg lässt sich wesentlich schöner feiern als nach einer Niederlage", sagt Krieger lachend.
SV Neuhof - SV Steinbach (Sonntag, 15 Uhr)
Ausgerechnet beim Spiel der zweiten Mannschaft gegen Schmalnau (3:2) hat sich Neuhofs Spielertrainer zur einer Tätlichkeit hinreißen lassen und die Rote Karte gesehen. "Das war dumm von mir. Ich hoffe, ich werde nicht ganz so lange gesperrt", sagt Spielertrainer Radek Görner, der anfügt: "Meine Qualität wird unserem Team sicherlich fehlen." Unklar ist noch, wer den Neun-Tore-Mann gegen den Tabellenzweiten ersetzen soll. Eine Entscheidung will der 32-Jährige wohl erst nach dem Abschlusstraining treffen.
"Steinbach ist eine Top-Mannschaft, die mutig nach vorne spielen wird und in der Defensive sehr kompakt steht. Daher erwarte ich ein ganz schweres Spiel. Trotzdem sage ich: Wir können Steinbach schlagen. Zumindest einen Punkt wollen wir in Neuhof behalten", macht Görner klar, dessen Team nach vier Siegen in Serie zuletzt in Bad Soden (1:4) wieder mal eine Niederlage wegstecken musste. Im Anschluss an die Begegnung feiert der SVN sein Oktoberfest.

