Lembcke will mittelfristig in die Kreisoberliga

31-Jähriger über die neue Aufgabe bei Dipperz/Dirlos

10. Februar 2015, 13:00 Uhr

Von Bronnzell zur FSG Dipperz/Dirlos: Alexander Lembcke. Foto: Ralph Kraus

Beim ambitionierten Fulda-Rhön-A-Ligisten FSG Dipperz/Dirlos hat Alexander Lembcke (31) zur neuen Saison seine sportliche Heimat gefunden. Der scheidende Spielertrainer von Gruppenligist SG Bronnzell will mit seinem neuen Arbeitgeber mittelfristig aufsteigen.

Dennoch will sich Alexander Lembcke derzeit noch auf seine aktuelle Aufgabe konzentrieren. „Der Fokus liegt auf Bronnzell und der Restrunde. Wir wollen schnellstmöglich den Ligaverbleib sicherstellen“, sagt Lembcke, der die Viktoria im Sommer nach drei Jahren verlassen wird. „Nachdem klar war, dass ich Bronnzell verlassen werde, habe ich mich relativ schnell für Dipperz/Dirlos entschieden“, berichtet der 31-Jährige. So habe es nur zwei Gespräche gebraucht, um Lembcke für seine zweite Trainerstation zu begeistern. Den ersten Kontakt gab es bereits Ende letzten Jahres.

Eine große Rolle habe die junge Mannschaft sowie die Perspektive des Vereins gespielt. „Ich wollte unbedingt einen ambitionierten Verein übernehmen. Mittelfristig wollen wir in die Kreisoberliga aufsteigen. Wann uns das gelingen wird, liegt natürlich an der Mannschaft und mir“, so Lembcke, der das Team bereits bei der Hallenkreismeisterschaft beobachtete und sich mit Trainerkollegen aus der A-Liga Fulda-Rhön über seine neue Truppe austauschte.

Persönlich kennt der Defensivspezialist bislang noch keinen seiner kommenden Schützlinge. „Ich sehe das als Vorteil und große Chance. So kann ich mir von jedem Spieler ein eigenes Bild machen und wir starten bei Null“, so der Ex-Lehnerzer, der längerfristig bei der im Sommer gegründeten FSG arbeiten möchte. Von seinem aktuellen Verein soll Lembcke indes kein Spieler folgen. Vielmehr wolle man auf die eigenen Talente bauen.

Autor: Max Lesser