Lesser kündigt die beste Mannschaft an

Kreispokal-Endspiele am Montag in Künzell

15. Mai 2016, 11:00 Uhr

Henry Lesser (rechts) will mit dem TSV Lehnerz in den Hessenpokal. Foto: Charlie Rolff

Er hat mittlerweile schon eine Tradition, der lange Pokaltag am Pfingstmontag im Kreis Fulda. Wie gewohnt tragen Herren,Frauen und die Alten Herren ab 14 Uhr auf dem Sportgelände des TSV Künzell ihre Endspiele aus. Bei den Herren möchte Seriensieger TSV Lehnerz auch in diesem Jahr wieder die Oberhand behalten.

Herren: TSV Lehnerz - SV Neuhof (16 Uhr)

"Wir werden mit unserer besten Formation auflaufen", kündigt TSV-Coach Henry Lesser an, der sich mit seiner Mannschaft unbedingt für den Hessenpokal qualifizieren möchte. "Wir haben mit dem Wettbewerb einfach gute Erfahrungen gemacht, ich denke da an das knappe Pokalaus gegen den SV Wehen Wiesbaden vor zwei Jahren", erinnert sich Lesser. Unterschätzen will der Lehnerzer Übungsleiter Gegner Neuhof aber keineswegs: "Sie spielen in der Verbandsliga eine tolle Saison. Wir sind gewarnt."

Neuhofs Sportlicher Leiter Alexander Bär fügt sich in die Rolle des Underdogs, betont aber gleichwohl, „dass wir es Lehnerz so schwer wie möglich machen wollen. Wichtig wird sein, dass wir nicht zu früh aufmachen, weil Lehnerz die Räume knallhart ausnutzen würde.“

Frauen: TSG Lütter - SG Rückers (14 Uhr)

Im nächsten Jahr werden sich beide Teams auch im Ligabetrieb begegnen, da die SG Rückers die Hessenliga nicht mehr wird halten können. „Dennoch sind wir Favorit, wissen aber auch, dass Lütter uns an einem guten Tag einSchnippchen schlagen kann“, sagt der scheidende Rückerser Coach Payam Najmi. Bitter: Mit Eileen Weber (Kreuzbandriss), Melanie Balzer (Kreuzbandanriss) und Laura Schnabel (berufliche Verpflichtungen bei der Bundeswehr) werden Rückers am Montag drei Stammkräfte fehlen. Lütter will sich derweil besser aus der Affäre ziehen als im Vorjahr beim 0:7 gegen Gläserzell. / hall

Alte Herren: SV Hofbieber - RSV Petersberg (19 Uhr)

Wie in der Halle steigt auch auf dem Feld der Evergreen zwischen Hofbieber und Petersberg. „Und wir wollen auch jetzt wieder gewinnen“, betont Petersbergs Ralf Bott, der trotz seines vor kurzem beendeten Trainerengagements bei Hofbiebers Reserve weiterhin ein gutes Verhältnis zum Gegner pflegt.

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