Lofink ärgert sich über "katastrophale Vorbereitung"
Gründe für Fehlstart des FV Horas "liegen auf der Hand"
Kreisoberliga Nord
Die SG Ober-/Untergeis hat mit neun Punkten aus den ersten drei Begegnungen einen perfekten Start hingelegt. „Es kommt überraschend für uns alle“, sagt Trainer Klaus Wächter, der zugeben muss, „dass es auch durchaus nur vier Zähler hätten sein können. Wir hatten das Quäntchen Glück eben auf unserer Seite.“ Am Saisonziel habe sich trotz des tollen Starts aber nichts geändert, die Spielgemeinschaft wäre mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden. Zufrieden ist Wächter auch mit seinem Kader, der dank einiger Nachwuchsspieler, die vom FSV Hohe Luft kamen, in dieser Saison breiter aufgestellt sei. „Trotzdem wird es kein leichtes Unterfangen, weil die Klasse in dieser Spielzeit sehr ausgeglichen ist. Das siehst du Woche für Woche an den Ergebnissen“, so Wächter, der am Sonntag (15 Uhr) den Gruppenliga-Absteiger SG Haunetal empfängt. „Sie haben noch immer eine sehr gute Mannschaft. Ich glaube aber nicht, dass es bei ihnen für ganz oben reichen wird. Dort sehe ich Aulatal, die zuletzt zweimal knapp in der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga gescheitert sind, und mit Johannes Schreiber noch einen erfahrenen Verbandsliga-Verteidiger dazubekommen haben. Doch auch Steinbach II scheint sehr stabil zu sein. Ihn traue ich einiges zu“, so Wächter.
Kreisoberliga Mitte
„Wir hatten eine katastrophale Vorbereitung und eine Trainingsbeteiligung, die unter aller Sau war“, sagt Timo Lofink, Spielertrainer des FV Horas, angesprochen auf den Saisonstart mit nur einem Punkt aus drei Begegnungen. „Da liegen die Gründe auf der Hand. So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt. Es wird sicherlich noch bis Mitte September dauern, bis das Team in einer ordentlichen Verfassung ist“, berichtet Lofink. Immerhin: Bei der 0:2-Niederlage unter der Woche im Kreispokal gegen Hessenligist Borussia Fulda konnte der Traditionsverein dank einer tollen Leistung Selbstvertrauen tanken. „Das wollen wir auf jeden Fall mitnehmen. Wir haben uns sehr gut verkauft“, war der Ex-Lehnerzer zufrieden. Nun soll in der Liga aber endlich mal ein Dreier eingefahren werden, allerdings ist die Aufgabe alles anderes als leicht. Schließlich ist Gegner FSV Steinau/Steinhaus noch ungeschlagen in dieser Spielzeit. „In unserer aktuellen Verfassung müssen wir eigentlich mit einem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir fast schon zum Siegen gezwungen sind“, so Lofink. Zum Punkten verdammt ist auch der SV Hofbieber, der nach drei Begegnungen noch immer nichts Zählbares auf dem Konto hat. Das Team von Trainer Francisco Martinez muss bereits am Freitagabend (19 Uhr) beim Hünfelder SV II antreten.
Kreisoberliga Süd
Zehn Punkte aus den ersten vier Spielen - wer hat das vor der Saison der SG Kressenbach/Ulmbach zugetraut? Wohl die wenigsten. Doch das Team von Trainer Josef Hohmann machte einen stabilen Eindruck in den ersten Begegnungen und will nun am Sonntag (16 Uhr) beim FV Steinau den vierten Saisonsieg einfahren. "Mit diesem Start war wirklich nicht zu rechnen, auch weil uns vier Stammspieler aus dem Vorjahr fehlen. Doch derzeit läuft es sehr, sehr gut. Das liegt auch daran, dass Josef Hohmann die gute Arbeit von seinem Vorgänger Jochen Maikranz nahtlos fortführt. Von seiner Vorarbeit profitiert er ungemein", freut sich Siegfried Lotz aus dem Führungsteam der SG Kressenbach/Ulmbach. Nicht ganz so rosig sieht es hingegen bei der SG Rönshausen aus, die nach drei Begegnungen noch immer auf den ersten Punktgewinn in dieser Spielzeit wartet. "So langsam sollten wir etwas Zählbares einfahren, sonst kann es ganz schwer werden", weiß Spielertrainer Thomas Hütsch, der mit seiner Elf am Sonntag (15 Uhr) beim Mitaufsteiger TSV Ilbeshausen gastiert.

