Malcom Darffour: "Das Eis ist gebrochen"

Verbandsliga Süd: Wald-Michelbachs Stürmer in Torlaune

13. März 2018, 19:28 Uhr

Wald-Michelbachs Malcom Darffour hat den Ball immer im Blick. Foto: Steffen Turban

Im Alleingang sorgte Malcom Darffour mit seinen drei Treffern für den Sieg der Wald-Michelbacher bei Rot-Weiß Darmstadt. Trotzdem gibt sich der Stürmer bescheiden und hofft mit weiteren Toren zum Klassenerhalt in der Verbandsliga Süd beizutragen. Dabei vertraut er auch auf seine Stärken.

Vier Tore bei der zweiten, drei für die erste Mannschaft. Innerhalb von einer Woche hat Wald-Michelbachs Malcom Darffour allen gezeigt, dass er es kann. Beim 5:0-Erfolg gegen Anatolia Birkenau konnte der Stürmer vier Treffer für die zweite Mannschaft beisteuern, weil er Ende November in der Partie beim FC Alsbach eine Rote Karte sah. Damit hatte sich der 20-Jährige für die Verbandsliga-Begegnung bei Rot-Weiß Darmstadt mit seinem Dreier wohl warm geschossen. "Ich bin gut ins Spiel gekommen und war sehr zufrieden, aber ohne die Mannschaft wäre das nicht möglich gewesen", äußert sich Daffour bescheiden.

Mit dem 3:0-Erfolg in Darmstadt holten die Wald-Michelbacher drei wichtige Zähler und konnten sich somit Luft im Abstiegskampf verschaffen. Dass die Spiele bei den direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller nicht immer gut für die Eintracht ausgingen, zeigte sich in der Hinrunde. Sowohl bei Viktoria Urberach (0:2) als auch bei der TS Ober-Roden (1:4) verlor die Elf von Trainer Ralf Ripperger. "Es war ein stetiges Auf und Ab. Wir haben zu leicht Punkte verschenkt, weil wir manche Partien auf die leichte Schulter genommen haben", sagt Daffour, der in der Jugend bei Waldhof Mannheim kickte, auch selbstkritisch, denn zu Saisonbeginn war er mit seiner Leistung nicht zufrieden, wie er eingesteht.

Nun läuft es für den Angreifer, der seit 2015 bei der Eintracht ist, immer besser. Er fühlt sich wohl und ist gespannt, was in den kommenden Wochen noch passiert. "Ich habe das bestätigt, wo ich hin wollte. Ich mache mir keinen Kopf mehr über kleine Dinge. Bisher bin ich nämlich am letzten Pass oder beim Abschluss gescheitert", so Darffour, der nun treffsicherer geworden ist. Um den Klassenerhalt zu meistern, möchte der Mechatroniker in Ausbildung noch einige Tore schießen und vertraut dabei auf seine Stärken. "Meine Größe und die Schnelligkeit helfen mir. Ebenso wie die Sicherheit am Ball, denn ich kann den Ball halten, bis meine Mitspieler nachgerückt sind", betont Darffour, der sich in Wald-Michelbach sichtlich wohl fühlt. "Das Eis ist gebrochen, so kann es nun weiter gehen", fügt er abschließend hinzu.

Autor: Selina Eckstein

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