Marius Franz trifft durchschnittlich 1,6-mal pro Partie

Nentershausens Torjäger macht sich keinen Druck

29. April 2016, 16:00 Uhr

34 Treffer in 21 Spielen – die Torquote von Marius Franz von der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz ist sensationell. Mit sechs Toren Abstand führt der 21-Jährige die Torschützenliste der A-Liga Hersfeld-Rotenburg an. Dabei spielt der Linksfuß mehr aus Spaß an der Freude und ohne größere Ambitionen.

„Vor der Saison habe ich mir kein konkretes Ziel gesetzt, ich probiere einfach, in jedem Spiel zu treffen“, berichtet Franz, der schon in der vergangenen Runde 20 Treffer erzielt hatte. Dass es für ihn nun sogar noch besser läuft, kann er sich selbst nicht richtig erklären: „Ich habe keine Ahnung, warum. Ich habe einfach viel Glück vorm Tor und vielleicht können sich die Gegner nicht so gut auf meinen linken Fuß einstellen“, äußert er eine Vermutung.

Auf exakt 100 geschossene Tore kommt die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz nach 24 Spieltagen. 57 davon gehen alleine auf das Konto von Rico Muhlack und Marius Franz. „Wir haben eine tolle Mannschaft, die mir sehr wichtig ist. Die meisten spielen schon seit der Jugend zusammen. Deswegen kommt ein Wechsel für mich auch gar nicht in Frage“, erklärt der Cornberger, den auch Kreisoberliga-Clubs bereits auf ihren Zetteln hatten.

Klar ist: 34 Saisontore bedeuten in ganz Osthessen den zweiten Rang in der Torjägerliste. Nur Dennis Möller von den C-Junioren des JFV Fulda 2015 e.V. „Borussia“ hat einen Treffer mehr vorzuweisen. Dabei hat Franz, der aktuell auf der „10“ zum Einsatz kommt, eine Schwäche bei sich ausgemacht: „Ich laufe nicht so gerne, erziele die Tore eher über die Technik.“

Eine konkrete Anzahl an Saisontoren hat sich der Fan des FC Bayern München auch für die restliche Saison nicht vorgenommen, die Torjägerkanone soll dagegen wenn möglich schon in seine Vitrine wandern. Für die neue Runde werden die Ziele dann schon konkreter: Nachdem die Mannschaft von Trainer Frank Hauck zuletzt etwas Federn gelassen hat und auf Rang fünf keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr besitzt, soll in der Saison 2016/2017 der Sprung in die Spitzengruppe gelingen.

Autor: Viktoria Goldbach

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