Marius Müller soll Borussia „3.0“ in die A-Liga schießen
Relegationen zur A-Liga: Thalau II optimistisch / Christ sieht Chancen 50:50
Marius Müller (links) gehört eigentlich zum Stammpersonal im Hessenliga-Kader, war zuletzt aber lange verletzt. Foto: Charlie Rolff
Relegation zur A-Liga Fulda-Rhön: Borussia Fulda III – TSG Lütter II (Mittwoch, 19 Uhr)
Für das Relegationshinspiel hat Borussia Fulda „3.0“ alles mobilisiert und unter anderem Marius Müller aktivieren können. Der 25-Jährige, der bereits Drittligaerfahrung bei Jahn Regensburg sammelte und eigentlich zum Stammpersonal der ersten Mannschaft gehört, war zuletzt lange verletzt und ist somit spielberechtigt, da er sein letztes Pflichtspiel für das Kreisoberliga-Team der Borussia machte. „Wir haben ihn eher aus Spaß gefragt, ob er nicht mitspielen wolle und Marius hat sofort zugesagt. Das freut uns natürlich riesig, weil er derzeit eine Riesenlust auf Fußball hat“, berichtet Peter Enders, Vorstandsvorsitzender von Borussia Fulda. Auch Enders selbst wird wie Timo Peikert (Trainer der zweiten Mannschaft) die Schuhe schnüren. „Die Vorfreude ist bei uns sehr groß, auch wenn es zuletzt alles ein bisschen chaotisch war. Schließlich sind wir am Freitag noch davon ausgegangen, dass wir bereits aufgestiegen sind“, sagt Enders, dessen Team nun heute Abend das Relegationsspiel gegen Lütter II bestreitet. „Ich muss zugeben, dass ich schon ein bisschen aufgeregt bin. Es ist dann eben doch etwas anderes als ein normales Ligaspiel“, so der Angreifer, der für „3.0“ in 27 Begegnungen 25 Treffer erzielte.
Relegation zur A-Liga Fulda: FSV Thalau II – DJK Buchonia Fulda (Mittwoch, 19 Uhr)
„Wir haben das Zeug, um Buchonia zu schlagen und ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird“, redet Thalaus Sportlicher Frank Görlich nicht lange um den heißen Brei herum. Wichtig sei vor allem ein gutes Ergebnis im Hinspiel, ehe es am Samstag auf dem Kunstrasen von Buchonia Fulda das Wiedersehen gebe. „Der Platz ist in die Jahre gekommen, das wird nicht leicht“, sagt Görlich, der sich vor allem eine stattliche Kulisse in Thalau erhofft, aber auch weiß, „dass die Ansetzung nicht gut gut durchdacht wurde. Denn wenn du parallel mit Bronnzell, Kerzell und Lütter II spielst, ist das alles andere als glücklich.“
Relegation zur A-Liga Schlüchtern: SV Niederzell – SG Vollmerz (Mittwoch, 19 Uhr)
„Bis jetzt steht es noch 0:0, die Chancen beurteile ich mit fifty-fifty“, ist sich der Vollmerzer Spielertrainer Marco Christ der schweren Aufgabe in Niederzell durchaus bewusst. Der erfahrene Abwehrstratege und Coach hofft vor allem darauf, die Entscheidung bis zum Rückspiel am kommenden Sonntag in Vollmerz offen halten zu können: „Wir wollen ein ordentliches Resultat erzielen, dann ist im Rückspiel alles möglich.“ Christ sieht den heutigen Gegner in der Favoritenrolle und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Schlüchterner A-Ligist gefestigt sei und die letzten sieben Punktspiele nicht verloren habe. Christ betont: „Wir machen uns keinen Druck. Wenn die Chance da ist, wollen wir sie natürlich auch nutzen. Die Mannschaft freut sich auf das Spiel und wird alles dransetzen, den Aufstieg perfekt zu machen.“ Der SV Niederzell, als Tabellenvorletzter der A-Liga gezeichnet von Wochen der Ungewissheit, möchte die Klasse natürlich liebend gern erhalten. „Das Ganze ist sehr ärgerlich. Wir haben nach der Winterpause nur zwei Spiele verloren und müssen jetzt doch in die Relegation“, bringt SVN-Spielertrainer Maik Weidlein die missliche Lage auf den Punkt. / khw


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