Marius Müller: "Unser Anspruch, die nächsten drei Spiele zu gewinnen"

Borussia Fulda läutet mit Kelsterbach-Gastspiel die Aufsteiger-Wochen ein

01. September 2016, 12:27 Uhr

Marius Müller (schwarz-rotes Trikot) hat ehrgeizige Ziele für die kommenden Partien.

Seit fünf Spielen ist der SC Borussia Fulda in der Hessenliga schon ungeschlagen, dennoch ist die Stimmung im Umfeld nicht wirklich gut. "Teils kann ich das verstehen, teils nicht", sagt Marius Müller, mit drei Toren treffsicherster Borusse. "Wir waren in vielen Spielen total dominant und schon in Führung, haben aber nur zweimal gewonnen." Diese Bilanz soll am Samstag (15 Uhr) in Kelsterbach unbedingt verbessert werden.

"Es wäre ganz wichtig zu gewinnen, um oben dranzubleiben", weiß Müller, der erklärt, "dass die Welt bei einem Sieg gegen Alzenau ganz anders ausgesehen hätte. Dann wären wir jetzt in den Top fünf und alles wäre gut." Stattdessen wurden zum dritten Mal die Punkte geteilt, obwohl die Mannschaft von Thomas Brendel jeweils geführt hatte.

"Wir müssen in Kelsterbach die ganze Partie lang unser Spiel durchziehen, dann holen wir auch die drei Punkte. Immer wenn wir zehn Minuten mal nachgelassen haben, wurden wir bestraft", sagt Müller. Und obwohl Kelsterbach erst einen Punkt geholt hat, unterschätzen dürfe man den Gegner nicht. Schließlich wurde dieser eine Zähler gegen Topteam Rot-Weiß Frankfurt (1:1) geholt.

Für Borussia Fulda ist die Begegnung die erste von drei aufeinanderfolgenden Partien, bei denen es gegen Aufsteiger geht. "Es muss unser Anspruch sein, alle drei Spiele zu gewinnen", betont der ehemalige Regensburger. Sollte dies gelingen, hätte man sich eine tolle Ausgangslage für das erste Oktober-Spiel in Stadtallendorf geschaffen.

Bis dahin müsste dann auch Dominik Rummel wieder fit sein. Der "Königstransfer", der nach einem Muskelfaserriss noch nicht zum Einsatz gekommen ist, sollte spätestens im übernächsten Spiel in Ederbergland mit von der Partie sein. Besser sieht das bei Sturmpartner Younes Bahssou aus, der wie schon gegen Alzenau wohl zumindest im Kader stehen wird.

Autor: Steffen Kollmann