Michael Straub wird Trainer in Wölf

A-Liga: Klewitz-Nachfolge geregelt

12. Dezember 2016, 06:43 Uhr

Nur fliegen ist schöner: Michael Straub ist nicht erst seit gestern für seine Fallrückzieher bekannt. Foto: Charlie Rolff

Das ist doch mal eine Überraschung: Michael Straub, aktuell noch Spieler des Kreisoberligisten Rot-Weiß Burghaun, wird ab Sommer Trainer des A-Ligisten SV Wölf. Dies konnte Abteilungsleiter Markus Wiegand auf Nachfrage bestätigen.

Nachdem feststand, dass Klewitz nach drei Jahren im Sommer sein Engagement im Eiterfeld Ortsteil beenden würde, bildete der SV eine zehn Mann starke Kommission, die sich auf Nachfolgersuche begab und sich dabei schon am ersten Abend auf Michael Straub festlegte. „Wir waren uns einig, dass wir einen Spielertrainer wollen, um der jungen Mannschaft einen Leader zu geben. Und schon beim ersten Gespräch zwischen uns Verantwortlichen und Michael war klar, dass die Chemie stimmt“, erklärt Wiegand.

Neben Straub wird auch Mario Henning im Sommer von Burghaun nach Wölf wechseln, dort war er bereits viereinhalb Jahre aktiv: „Obwohl er ja kein Wölfer ist, kann man schon sagen, dass Mario heimkommt. Wir waren schon vor der aktuellen Serie in Gesprächen, da wollte er Burghaun nach dem Abstieg aber verständlicherweise nicht verlassen. Jetzt, als klar was, dass Michael Trainer wird, waren wir uns auch mit Mario schnell einig“, erklärt Wiegand. Mit den beiden peilt Wölf einen Platz im oberen Drittel an: „Aktuell ist es so, dass uns noch das i-Tüpfelchen fehlt und das sind vielleicht jetzt die beiden“, sagt Wiegand und betont: „Der Theo hat eine super Arbeit gemacht, jetzt wollen wir den nächsten Schritt gehen.“

Der gebürtige Hünfelder Straub (28) spielte lange für den HSV, war aber auch für Steinbach und den TSV Rothemann aktiv. Als gelernter Stürmer spielte er in Rothemann zeitweise als Libero und bei Burghaun zuletzt auch im zentralen Mittelfeld. Henning (26) ist zumindest in Sachen Position beständiger und seit jeher Abwehrchef, zuerst in diversen Jugendteams des Hünfelder SV, dann in viereinhalb Jahre in Wölf und zuletzt in Burghaun.

Autor: Johannes Götze