Cotan geht
Missverständnisse trotz Platz eins
KOL Nord: Eiterfeld/Leimbach hat noch keinen Cotan-Nachfolger in Sicht
Viele Spiele wird Spielertrainer Alin Cotan (links) nicht mehr im Trikot der SG Eiterfeld/Leimbach bestreiten. Archivfoto: Kevin Kremer
„Wir haben in einem guten Gespräch festgestellt, dass unsere Vorstellungen auseinandergehen. Deshalb ist es besser, wenn wir uns am Ende der Saison trennen und jeder seinen Weg gehen kann“, meint Eiterfeld/Leimbachs Vorsitzender Alexander Hübbe. Der Boss der Spielgemeinschaft betont explizit, dass sich beide Seiten keineswegs im Bösen trennen, denn rein an den Fakten lässt sich die Trennung nur schwer verstehen. Unter Cotans Leitung steht Eiterfeld/Leimbach in der Kreisoberliga Nord aktuell auf Rang eins, feierte in 22 Begegnungen 17 Siege und stellt mit satten 77 Treffern den mit Abstand besten Angriff der Liga.
Cotan selbst, der seine erste Trainerstation bei der SG im vergangenen Sommer antrat, hat auf den Verein keinerlei Groll, betont allerdings, „dass es schade ist, dass wir kein richtiges Gespräch über eine mögliche Verlängerung geführt haben. Mir hat ein bisschen die Wertschätzung gefehlt, denn wir sind Tabellenerster und stehen im Pokalfinale. Viel mehr geht nicht. Vielleicht wird erwartet, dass wir zehn Punkte Vorsprung haben.“ Der 36-Jährige will auch in Zukunft als Trainer weiterarbeiten, denn sein erstes Jahr hat ihm eine Menge Spaß bereitet: „Ich möchte noch viel dazulernen.“ Gerüchte, dass bereits ein Nachfolger feststeht, kann Vorstandschef Hübbe nicht bestätigen: „Die Gespräche laufen jetzt erst an. Wir werden nichts überstürzen.“


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