Germania Fulda
Mit 6:5-Erfolg ins Kellerduell
Mit Kristian Malvataj steht derzeit ein etatmäßiger Feldspieler im Kasten von Germania Fulda. Foto: Charlie Rolff
Bis zum vergangenen Sonntag stand auch noch Germania bei null Punkten, doch der kuriose 6:5-Sieg gegen Künzell II sorgte für Zählbares auf dem Konto. Entsprechend hofft Vorstandssprecher Harald Hoffmann, dass der Knoten nach zuvor acht Niederlagen endlich geplatzt ist. "Wir haben die Künzeller in der ersten Halbzeit wahrscheinlich überrascht. Es stand 5:1 und wir hätten sogar höher führen können. Trotzdem wurde es am Ende eng, weil unsere Spielerdecke einfach zu dünn ist und die Kraft nachgelassen hat", erklärt Hoffmann.
Nur noch 13 einsatzfähige Spieler stehen zur Verfügung – einige davon sind angeschlagen –, zudem steht mit Kristian Malvataj ein etatmäßiger Feldspieler im Kasten. "Es ist für Germania Fulda einfach schwierig, Spieler zu bekommen", weiß der Vorsitzende des Traditionsvereins um die schon länger andauernde Problematik. Trotzdem traut er seiner Truppe mehr als tristen Abstiegskampf zu: "Die einzelnen Spieler, wenn sie alle da sind, haben sicherlich das Niveau für das Mittelfeld. Aber wenn man im Fußball erst einmal in einer Negativspirale steckt, funktionieren die einfachsten Dinge nicht mehr."
Umso wichtiger war der jüngste Sieg, damit der FSV nicht ohne Punkte zum Schlusslicht Hauswurz reist. Seit Sommer 2019 verlor der SVH 26 von 27 Ligaspielen, doch den einzigen Erfolg gab es ausgerechnet gegen Germania. 6:3 gewann Hauswurz vor ziemlich genau einem Jahr. "Wir haben das Spiel damals zu leicht genommen. Nun sind wir in einer ähnlichen Situation wie damals. Es wird erneut kein Selbstläufer werden. Wenn wir aber wieder ein paar mehr Leute an Bord haben, gehe ich davon aus, dass wir erfolgreich sein werden", betont Hoffmann.


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können