Mit dem Mühlengrundflair in die nächste Runde?

Hessenpokal: Steinbach empfängt Hessenligist Baunatal

22. August 2018, 07:00 Uhr

Petr Paliatka (Bildmitte) empfängt am Mittwochabend mit seinem SV Steinbach den KSV Baunatal. Foto: Kevin Kremer

Wenn am Mittwochabend (19.30 Uhr) der SV Steinbach auf den KSV Baunatal trifft, könnte wieder eines dieser berühmten Flutlichtspiele im Steinbacher Mühlengrund stattfinden.

„Mittwochabendspiele sind was Tolles", blickt Steinbachs Spielertrainer Petr Paliatka voraus und weiß auch, „dass wir absoluter Außenseiter sind und überhaupt nichts zu verlieren haben. Wir werden versuchen, uns gut zu verkaufen und wollen Baunatal so lange wie möglich Paroli bieten.“ Dass der SVS das kann, zeigte er in der letztjährigen Hessenligasaison. Gegen die Nordhessen gab es am 14. Oktober 2017 einen von nur drei Siegen in der gesamten Saison, zudem dürfte Paliatkas Mannschaft nach der schwierigen vergangenen Saison mittlerweile wieder genug Selbstvertrauen getankt haben, denn Steinbach steht bekanntermaßen in der Verbandsliga auf Platz eins und kann den Tabellenvierten der Hessenliga ganz ohne Druck empfangen. „Das ist ein Bonusspiel für die Jungs. Schade ist nur, dass wir momentan so viele Verletzte haben.“

So werden Sebastian Bott (am Sonntag gegen Vellmar verletzt raus) und Petr Kvaca (Probleme mit der Hand) wohl neben den Langzeitverletzten ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Immerhin sind Dominik Hanslik und Fabian Koch wieder ins Lauftraining eingestiegen. Paliatka muss also einmal mehr improvisieren: „Wir werden positionsmäßig wieder etwas durchrotieren. Das stellt aber kein Problem dar, schließlich machen auch die, die reinkommen, wie zum Beispiel ein Jan Ullrich, immer klasse Spiele.“

Autor: Tobias Konrad