Junioren
Mit einem Sieg hat es Horas gepackt
Junioren-Hessenligen: Wilde-Elf vor Klassenerhalt / Zura feiert Ausstand
Constantin Drimalski (in rot) steht dem FV Horas für das im Hinblick auf den Klassenerhalt entscheidene Spiele gegen Hornau wieder zur Verfügung. Foto: Charlie Rolff
A-Junioren: JFV Viktoria Fulda – Germania Schwanheim (Samstag, 15 Uhr).
„Die Niederlage gegen Rosenhöhe Offenbach zuletzt war schmerzhaft. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Sprung auf Platz drei da möglich war. Und somit war eine gewisse Enttäuschung beim gesamten Team spürbar“, blickt Florian Roth, Trainer von Viktoria Fulda zurück, der dennoch von einer „sensationellen Spielzeit“ spricht. Im letzten Heimspiel der Saison trifft Fulda nun auf den Tabellenletzten Germania Schwanheim. „Hier wollen wir auf Sieg spielen und auch ein Stück weit Wiedergutmachung betreiben“, so Roth.
A-Junioren: FV Horas – TuS Hornau (Sonntag, 11 Uhr).
Die Ausgangssituation vor diesem bedeutsamen Heimspiel gegen Hornau ist eindeutig. Sollte Horas diese Begegnung für sich entscheiden, dann hat die Wilde-Elf den Klassenerhalt sicher. „Das ist unser Ziel und dafür haben wir die letzten Wochen einen großen Aufwand betrieben. Wir wollen jetzt gegen Hornau in der Offensive mutig auftreten und in der Defensive stabil stehen“, appelliert Matthias Wilde, dem Constantin Drimalski nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht, an seine Mannschaft.
B-Junioren: SV Wehen Wiesbaden – JFV Viktoria Fulda (Sonntag, 11 Uhr).
Sollte das Team von Trainer Sebastian Sonnenberger auf dem Halberg einen Auswärtssieg einfahren, dann steht bereits vor dem letzten Spieltag fest, dass Viktoria Fulda die Runde unter den ersten sechs beenden wird. „Natürlich wollen wir den Platz, auf dem wir uns aktuell befinden, verteidigen. Und das traue ich meiner Mannschaft, die zuletzt wieder einen Fortschritt gemacht hat, auch absolut zu“, betont Sebastian Sonnenberger, der sich auf das Duell freut. „Unser kommender Gegner besitzt mit seinem Nachwuchsleistungszentrum professionelle Strukturen und hat viele Talente in seinen Reihen. Demnach ist die Vorfreude auf dieses Spiel bei meinem Team und mir selbst riesengroß“, so Sonnenberger.
B-Juniorinnen: MSG Bad Vilbel – SV Gläserzell (Sonntag, 11 Uhr).
„Ich blicke auf zwei schöne Jahre bei in Gläserzell zurück, in denen ich große Erfahrungswerte sammeln konnte. Dementsprechend ist bei meinem letzten Spiel auch eine Portion Wehmut dabei“, gesteht SVG-Coach Mario Zura, der in der kommenden Runde die zweite Seniorenmannschaft der SG Rückers übernehmen wird. Nach Vilbel werde man mit einem Bus fahren, „es haben sich auch viele Eltern angekündigt, die uns begleiten. Somit werden wir noch einmal alles daran setzen, um dort als Underdog etwas Zählbares zu holen.“
B-Juniorinnen: MFFC Wiesbaden – TSG Lütter (verlegt).
Die TSG Lütter belegt vor dem letzten Saisonspiel der Hessenliga den fünften Tabellenrang. Doch wann das Duell in der Landeshauptstadt ausgetragen wird, steht noch in den Sternen. Die beiden Teams haben sich kurzfristig auf eine Verlegung des Spiels geeinigt. Kurios: Wiesbaden hat sogar noch ein weiteres Nachholspiel (gegen Pohlheim) nach dem eigentlichen Saisonende zu bestreiten.
C-Juniorinnen: Eintracht Frankfurt – TSV Pilgerzell (Sonntag, 13 Uhr).
Das Team des TSV Pilgerzell wird von einen großen Fanschar in die Mainmetropole begleitet. Sowohl Trainer, Spielerinnen als auch die Fans hegen die Hoffnung, am letzten Spieltag doch noch den großen Coup, nämlich die Meisterschaft, zu landen. „Ganz egal, ob es am Ende der erste oder zweite Rang wird. Es war eine sensationelle Saison. Dennoch werden wir noch einmal alles versuchen, Wetzlar unter Druck zu setzen“, verweist Torsten Steinert, Trainer von Pilgerzell, auf das erhoffte Szenario in Sachen Meisterkampf. Denn sollte Wetzlar in Darmstadt bei einem gleichzeitigen Erfolg von Pilgerzell nicht gewinnen, dann springt Pilgerzell auf den ersten Rang. / tof


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