Mitreißend, intensiv, gerecht

Verbandsliga: Sechs Tore in Sand

25. Oktober 2015, 17:00 Uhr

Daniel Hansliks Schuss leitete irre 45 Minuten ein. Foto: Friedhelm Eyert

So ein bisschen fühlten sich die Zuschauer auf der Sander Höhe an die jüngsten Auftritte der Leverkusener erinnert. Gerade die zweite Halbzeit hatte schon was vom Spiel der Werkself gegen Stuttgart am Vortag. Nach torlosen 45 Minuten hieß es am Ende 3:3, womit der SVA Bad Hersfeld durchaus zufrieden sein kann.

"Wenn man auswärts drei Tore schießt und dreimal führt, dann sollte man eigentlich gewinnen. Aber das Ergebnis geht so schon absolut in Ordnung. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient, auch wenn wir natürlich als Sieger vom Platz gegangen wären", resümierte SVA-Coach Frank Ullrich. Eingeleitet wurde das Torfestival durch Daniel Hanslik, dessen Schuss Sands Keeper noch parieren konnte, Bekim Mustafi nachher aber zur Stelle war. Gespielt waren da nur wenige Sekunden. Auch bei der neuerlichen Führung war Mustafi beteiligt, weil er den zielführenden Foulelfmeter, den Sebastian Schuch gewohnt sicher verwandelte, rausgeholt hatte (58.). Für das 2:3 war schließlich Lukas Müller-Siebert, weil nach einem Angriff über die rechte Seite aus elf Metern die Ruhe behielt (81.).

Doch auch das Tor sollte nicht reichen, Tobias Oliev hatte das letzte Wort. "Da konnten wir es nicht mehr mit aller Konsequenz verteidigen. Sand wollte unbedingt das Tor", sagte Ullrich, der ein "mitreißendes und intensives" Spiel sah. Und auch ein Sonderlob an Max Schuch verteilen durfte, der Christoph Wiegand auf der "Sechs" prima vertrat. Stephan Wiegand durfte indes nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern, auch Alex Ebinger war wieder mit dabei.

SVA Bad Hersfeld: Sabela; Ebinger, Pannek, Schreiber, Hanslik, Müller-Siebert, M. Schuch, Mainz (63. S. Wiegand), Mustafi, Pfeiffer, S. Schuch.
Tore: 0:1 Bekim Mustafi (46.), 1:1 Bastian Schäfer (52.), 1:2 Sebastian Schuch (58., Foulelfmeter), 2:2 Steffen Bernhardt (67., Foulelfmeter), 2:3 Lukas Müller-Siebert (81.), 3:3 Tobias Oliev (85.). / jg

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