Müs nur mit Standards zu überwinden

Kreispokal: Flieden müht sich ins Viertelfinale

29. August 2018, 21:55 Uhr

Wer kommt zuerst an den Ball? Fliedens Christian Bohl (links) oder Mehmet Bagci Koray? Foto: Kevin Kremer

Mit dem SV Flieden hat sich gestern Abend auch der zweite Hessenligist im Fuldaer Kreispokal für das Viertelfinale qualifiziert. Beim 4:2 (2:0)-Sieg über Mitte-Kreisoberligist SV Müs quälte sich die Buchonia aber eher in die nächste Runde, wo der Müser Ligakonkurrent Hofbieber wartet.

Zwei Gegentore bedeuteten nach dem Spiel zwei Linienläufe für die Fliedener Spieler. Diese waren durch einen verwandelten Foulelfmeter Kemal Sarvans (zuvor hatte Nils Löffler Marc Röhrig gelegt) ganz früh in Front, agierten danach größtenteils allerdings auf Sparflamme und blieben läuferisch und kämpferisch weit unter ihren Möglichkeiten. So gelang es Spielern aus der zweiten Reihe wie Tobias Rehm nicht, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Anders die Müser, die im Laufe des Spiels immer mehr Mut aufbrachten und den Fliedener bisweilen spielerisch ebenbürtig waren. Die zwei Treffer für die Friedel-Elf waren mehr als verdient. „Wir haben ein super Spiel gemacht, hätten vorne mit einem Ticken mehr Konsequenz und richtigen Entscheidungen sogar noch mehr Tore schießen können“, so der frühere Fliedener Marc Friedel, den einzig und allein die Tatsache ärgerte, „dass wir alle vier Tore nach Standards gefressen haben. Das muss nicht unbedingt sein.“

Die Statistik:

SV Müs: Schäfer – Henkelmann, Löffler, Zengler, Bagci Koray – Eichenauer (46. Keller, 79. Brehler), Claus – Tadesse (57. Helmer), Sharif, Reinhardt – Erovic.
SV Buchonia Flieden: Wess – N. Hohmann, Gaul, Kreß, Hack – Sarvan, Rehm (54. Rehm) – Bohl, Röhrig (61. Hagemann), Weismantel (59. Götze) – Schaub.
Schiedsrichter: Sebastian Schaub (Eckweisbach). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Kemal Sarvan (9., Foulelfmeter), 0:2 Fabian Schaub (43.), 1:2 Julian_Keller (63.), 1:3 Nico Hohmann (65.), 1:4 Tobias Bartel (79.), 2:4 Christian_Kreß (82., Eigentor).

Autor: Christian Halling

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