Nach 30 Minuten war alles gelaufen
Verbandsliga: Petersberg in Bad Emstal chancenlos
„Eigentlich liegen uns die guten Mannschaften ja. Deshalb hatten wir uns schon ausgerechnet, über gute Konter für eine kleine Überraschung zu sorgen“, bekannte RSV-Spielführer Andreas Brzoza. Dass den Petersbergern allerdings kein neuerlicher Coup gegen den Titelanwärter nach dem 2:0 im Februar gelingen würde, war schon nach einer halben Stunde klar. Da stand es nämlich schon 3:0 für den SSV. In der Abwehr stimmte beim RSV wenig, sodass Marc Aschenbrücker und Julian Elm noch vor der Pause von Rolf Gollin ausgewechselt wurden.
„Letztlich hätte er aber auch mich runternehmen können. Die waren im Mittelfeld unheimlich ballsicher und haben im richtigen Moment den Pass in die Spitze gespielt. Sand war zu stark“, so Brzoza, dessen Kollegen immerhin zwei gute Möglichkeiten hatten: Beim Stand von 0:0 scheiterte Tim Stenger alleine vor dem Tor, auch Marcel Zehner hätte mit einem möglichen 1:3 vor der Pause immerhin noch für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgen können. Endgültig gelaufen war das Spiel, als Mario Vogt im Strafraum unglücklich zu Werke ging und Steffen Bernhardt vom Punkt zum 4:0 vollstreckte.
SSV Sand: Schmeer; Bräutigam, Oliev, Schmidt (14. Itter), Klitsch, St. Bernhardt (66. Kraus), Guthof, Si. Bernhardt (73. Wicke), Wippel, Moskaltschuk, Wagner.
RSV Petersberg: Beikirch; Brzoza, Wingenfeld, Elm (37. Kücükler), Zehner, von Pazatka, Stenger, Bleuel, M. Aschenbrücker (37. Ehresmann), Vogt, Wehner (68. Grösch).
Schiedsrichter: Martin Kliebe (Heiligenrode). Zuschauer: 150. Tore: 1:0, 2:0 Tobias Oliev (14., 19.), 3:0 Daniel Wagner (31.), 4:0 Steffen Bernhardt (60., Foulelfmeter). hall


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