Nach acht Jahren als Co-Trainer folgt nun der nächste Schritt

André Kleinheinz will mit Gersfeld ins obere Drittel der Kreisoberliga Mitte

08. Februar 2017, 12:02 Uhr

André Kleinheinz (rechts) wird künftig nicht mehr das "Co" auf den Trainingsklamotten tragen.

Insgesamt acht Jahre lang fungierte André Kleinheinz als Co-Trainer. Im Sommer soll damit aber Schluss sein - dann tritt der 35-Jährige bei Mitte-Kreisoberligist SKG Gersfeld seine erste hauptverantwortliche Trainerstelle im Seniorenbereich an.

"Im Sommer hätte meine neunte Saison als Co-Trainer begonnen. Ich wollte einfach etwas Neues machen", sagt Kleinheinz, der lange Jahre unter Frank Schlieck (Künzell und Thalau) und zuletzt unter Jörg Meinhardt gearbeitet hatte. Von beiden Trainern hat der 35-Jährige viel mitgenommen: "Gerade die letzten zwei Jahre waren für mich sehr lehrreich, vor allem was das Taktische angeht. Jörg ist eben ein alter Trainerfuchs."

Dennoch will Kleinheinz sein eigenes Ding machen und insbesondere drei Dinge unter einen Hut bringen: "Disziplin steht bei mir ganz oben auf der Agenda", sagt der Bundeswehrsoldat, "auch körperliche Fitness ist wichtig. Daneben sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen." Selbst spielen möchte der Übungsleiter, der in der vergangenen Saison immerhin zehn Gruppenliga-Einsätze verbuchen konnte, aber nicht mehr. "Ich möchte eigentlich nur an der Linie stehen. Sollte aber Not am Mann bestehen, dann habe ich auch noch ein Paar Fußballschuhe im Schrank."

Übernehmen möchte Kleinheinz im kommenden Jahr dann einen Kreisoberligisten - aktuell ist die SKG als 13. noch keineswegs gerettet. Schließlich hat der Trainer mit seinem neuen Club einiges vor: "Gersfeld ist ein guter Kreisoberligist mit Potenzial. Ich möchte die gute Arbeit von Viktor Ruppel vorantreiben und den Verein tabellarisch im oberen Drittel festsetzen."

Zuvor möchte der 35-Jährige aber den bestmöglichen Abschluss bei seinem längjährigen Club FSV Thalau erreichen. "Wir wollen unseren aktuellen dritten Platz mindestens behalten und die Liga weitestgehend offen halten. Bei einem Sieg gegen Eichenzell im ersten Spiel wäre der zweite Platz in greifbarer Nähe, das haben auch die Jungs verinnerlicht", so Kleinheinz. "Platz zwei und die darauffolgenden Aufstiegsspiele wären ein krönender Abschluss."

Autor: Steffen Kollmann

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