Poppenhausen und Freier machen Schluss
Nach vier Jahren ein Richtungswechsel
Für Thomas Freier (links) endet das Kapitel TSV Poppenhausen im Sommer nach vier Jahren. Foto: Charlie Rolff
"Thomas hat über die gesamte Zeit eine super Arbeit gemacht und wir sind top zufrieden mit ihm. Nach vier Jahren ist es allerdings an der Zeit, sich neu zu orientieren und neuen Schwung hineinzubringen", nennt TSV-Abteilungsleiter Stefan Breitung die Gründe der baldigen Trennung. Die Ambitionen der Verantwortlichen sind hoch. Nach stets guten Platzierungen in den vergangenen Jahren – Corona verhinderte vielleicht den großen Wurf –, möchten die Rhöner künftig ganz oben angreifen. "Wir haben eine junge Truppe, einen großen Kader und sind eigenständig. Das wollen wir nutzen. Ob mit einem Spielertrainer oder nur einem normalen Trainer, ist offen", stellt Breitung heraus.
Freier selbst, mittlerweile 56 Lenzen alt, beschreibt die zurückliegenden Jahre als "sehr schön". Aufhören wollte er normalerweise bereits im Vorjahr. "Ich bin jemand, der immer viel erreichen möchte. Wir haben zwar die Aufstiegsrunde geschafft, doch es war wesentlich mehr drin in dieser Saison. In manchen Dingen, wie der Urlaubsplanung, muss sich die Mannschaft an die eigene Nase packen. Aber wir hatten auch Verletzungspech", sagt Freier, der einen "eingeschworenen Haufen" im Sommer hinterlässt und dem viel aus den vier Jahren hängenbleibt. Wie es für ihn weitergeht, ist offen. Er sei niemand, der sich überall umhört.

