Nur Gläserzell II darf wohl bei Hessen Kassel ran
Frauen: Hessenligateam hat Spiel verlegt
Stephan Fröhlich und seine Gläserzellerinnen reisen erst im April nach Rüsselsheim. Foto: Charlie Rolff
Dass die Zweite vom Mühlbach allerdings nach Nordhessen reisen darf, ist vor allem einer Spielverlegung der ersten Mannschaft des SVG zu verdanken, die ihr zunächst für Samstag angesetztes Hessenligaspiel beim Primus Opel Rüsselsheim auf Mittwoch, den 25. April verlegen, konnte. „Aus dem Hessenligakader hätten mir sechs Spielerinnen gefehlt, sei es wegen Krankheit oder privater Angelegenheiten. Dieser Umstand hätte sich unweigerlich auf die Reserve ausgewirkt, die in Kassel wohl nicht hätte antreten können. Das wäre schon die zweite Absage gewesen, und das wollen wir unter allen Umständen vermeiden“, erklärt Gläserzells Hessenligacoach Stephan Fröhlich, der froh ist, dass die Rüsselsheimerinnen uns entgegengekommen sind.“
Schlechter steht es um die beiden anderen Verbandsliga-Begegnungen mit Beteiligung der osthessischen Teams: So wird das Schlusslicht TSV Poppenhausen am Fuße der Wasserkuppe dem Nachbarn TSG Lütter vermutlich kein Schnippchen schlagen können – zumindest an diesem Wochenende. Auch in Pilgerzell, wo Kellerkind Zierenberg antreten soll, wird aller Voraussicht nach nichts gehen. „Unter der Woche hat auch ein Rasenspezialist, den wir über ein DFB-Gewinnspiel gewonnen haben, unseren Platz am Andreasweg inspiziert und ist zur Erkenntnis gekommen, dass dort in den nächsten zwei Wochen nichts geht“, so Coach Marcus Neugebauer. Der Noppen ist bereits von anderen Mannschaften belegt. „Es ist einfach eine ganz schwierige Situation für alle Beteiligten im Heimatfußball. Aber da erzähle ich ja nichts Neues“, so Neugebauer, der gestern Abend auch das Training ausfallen ließ, „weil das Verletzungsrisiko am Noppen zu hoch war."


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