Nur Herbstmeister SG Rot-Weiss Frankfurt II hat noch Pause

Gruppenliga Frankfurt West: Ligageschehen startet am Samstag

24. Februar 2017, 11:00 Uhr

Die Seckbacher um Sulayman Drammeh (links) und Gabriel Fustero empfangen Merzhausen. Foto: Jörg Schulz.

Sowohl der 1. FC Oberstedten als auch die SG Ober-Erlenbach bestreiten am 21. Spieltag das zweite Pflichtspiel des Jahres, weil beide Teams bereits am vergangenen Samstag im Nachholspiel des 15. Spieltages aufeinander trafen. Im Kampf gegen den Abstieg kommt es gleich zu zwei direkten Duellen: Die Germania aus Enkheim empfängt um 14.30 Uhr den 1. FC Oberstedten, eine halbe Stunde später beginnt die Partie der SG Bornheim gegen den TSV Bad Nauheim.

FC Germania Enkheim – 1. FC Oberstedten (Samstag, 14:30 Uhr)

Im Abstiegsduell des 21. Spieltages reist der 1. FC Oberstedten zur Germania aus Enkheim, die zum Start der Rückserie mit dem neuen Trainer-Quintett die ersten Punkte holen will. Nachdem Trainer Andreas Pelka im Spätherbst das Handtuch warf, entschied sich der Verein für eine kreative Trainerlösung bestehend aus fünf ehemaligen Spielern, die sich mit Beginn der Rückserie um beide Seniorenteams kümmern werden. Der Gegner aus Oberstedten reist bereits mit erster Wettkampfpraxis in den Frankfurter Osten. Am vergangenen Samstag empfing die Rissling-Elf die SG Ober-Erlenbach und trennte sich 3:3 unentschieden.

FG Seckbach – TuS Merzhausen (Samstag, 14:30 Uhr)

Die FG Seckbach belegt nach der Winterpause aktuell den siebten Tabellenplatz, was am Ende der Saison die beste Platzierung seit dem Aufstieg 2012 bedeuten würde, sollten die Seckbacher diese Position halten können. Der erste Gegner steht tabellarisch besser da als die FGS. Der TuS aus Merzhausen liegt zwar auf Position drei, holte jedoch die zweitmeisten Punkte durchschnittlich pro Spiel. Da die Merzhäuser noch eine Begegnung mehr auszutragen haben als das Spitzenduo SG Rot-Weiss Frankfurt II und SV FC Sandzak, sind die Gäste praktisch auf Augenhöhe mit den aktuellen Gruppenliga-Leadern. Die Auswärtsbilanz der Merzhäuser dürfte vor dem Gastspiel an der Hochstädter Straße allerdings nur wenig Optimismus verbreiten: Lediglich zwölf Zähler konnte die Dylong-Elf in acht Partien aus der Fremde entführen.

VFB Friedberg – SV FC Sandzak (Samstag, 14:30 Uhr)

Will der VFB Friedberg im Aufstiegsrennen noch ein Wort mitreden, besteht zum Auftakt sowohl die Chance, die nötigen Zähler zu holen als auch dem möglichen Konkurrenten SV FC Sandzak ein Bein zu stellen. Dabei sollte das Hinspiel bestenfalls aus dem Gedächtnis gestrichen werden, denn dort gewann Sandzak vor eigenem Publikum mit 6:0. Der Kantersieg im August war Teil der anhaltenden Serie des SV FC ohne Niederlage, die mittlerweile auf 17 Ligaspiele herangewachsen ist. Zudem hat der Verein im Winter mit Thomas Epp einen erfahrenen Trainer für die Rückserie verpflichtet, um den Aufstieg in die Verbandsliga zu meistern.

FC Neu-Anspach – 1. FC-TSG Königstein (Samstag, 14:30 Uhr)

Der 1. FC-TSG Königstein steht mit 21 Punkten auf dem ersten potenziellen Abstiegsplatz. In einem Auftaktprogramm mit vielen direkten Abstiegsduellen ist der Achtplatzierte aus Neu-Anspach die tabellarisch beste Mannschaft, auf die Königstein in den ersten fünf Begegnungen im Neuen Jahr trifft. Anders sieht der Auftakt beim FCNA aus. Der 1. FC-TSG ist die einzige Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte, gegen die Neu-Anspach in den ersten fünf Partien spielt. In einem torreichen Hinspiel siegten die Königsteiner im August, das mit 4:3 endete. Kurioserweise fielen dabei die ersten drei Treffer in der Anfangsviertelstunde - die folgenden vier Treffer in der Schlussviertelstunde.

SpVgg. 02 Griesheim – TSG Nieder-Erlenbach (Samstag, 14:30 Uhr)

Im einzigen Frankfurter Duell des 21. Spieltages empfängt die SpVgg. 02 Griesheim die TSG aus Nieder-Erlenbach. Nach der Freistellung von Trainer Paul Petrina übernahm Vorstandsmitglied Christian Kossack im Herbst die Verantwortung an der Seitenlinie - viele Punkte gegen den Abstieg konnte das Team von der Eichenstraße von da an trotzdem noch nicht holen: Seit Oktober warten die Griesheimer auf einen Ligasieg. Die TSG dagegen will die gute Form des Herbstes mit in 2017 nehmen. Von den vergangenen zehn Spielen gingen nur zwei verloren, auswärts beim SC Dortelweil und zu Hause gegen SV BKC Bosnien. Das Hinspiel konnte Nieder-Erlenbach nach einer torlosen ersten Hälfte am Ende mit 4:0 für sich entscheiden.

SG Ober-Erlenbach – SC Dortelweil (Samstag, 14:30 Uhr)

Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und einem zusätzlich auszutragenden Spiel im Vergleich zum Spitzenduo hat der SC Dortelweil die besten Karten aller Mannschaften des Verfolgerfeldes, den begehrten Rang noch zu erreichen. Im ersten Spiel nach der Winterpause reist die Beierle-Elf zum Tabellenschlusslicht nach Ober-Erlenbach, das den Motor in der vergangen Woche bereits in Gang setzte. Beim Nachholspiel im Abstiegsduell beim 1. FC Oberstedten holte die SGO am Samstag einen Zähler und verpasste es somit, die Rote Laterne an Enkheim abzugeben.

SV BKC Bosnien – FC Olympia Fauerbach (Samstag, 15:00 Uhr)

Mit drei Niederlagen in Serie, 19 Gegentreffern sowie diversen Verletzungssorgen ging der SV BKC im November in die letzte Partie des Jahres. Etwas überraschend fügten die Bosnier der TSG Nieder-Erlenbach die erste Heimniederlage der Saison zu und so verabschiedete sich der SV mit einem positiven Erlebnis aus der Hinserie. Im Winter wurde beim Aufsteiger vor allem die Defensive verstärkt: Mit insgesamt acht neuen Akteuren soll zum 25. Vereinsjubiläum die Klasse gehalten werden. Der Gegner aus Fauerbach steht zwar auf dem neunten Platz, der erste potenzielle Abstiegsplatz ist dennoch nur acht Punkte entfernt. Das Hauptaugenmerk bei der Olympia lag im Winter besonders auf der schwachen Punkteausbeute in der Fremde: „Auswärts haben wir die Bilanz eines Absteigers“, kommentierte Trainer Matthias Tietz im Januar die verheerende Auswärtsschwäche.

SG Bornheim Grün-Weiss – Türkischer SV Bad Nauheim (Samstag, 15:00 Uhr)

Geringer Vorsprung trifft auf geringen Rückstand: Sowohl die SG Bornheim als auch der Türkische SV Bad Nauheim stecken mitten im Abstiegskampf. Durch den Zwischenspurt der Bornheimer unter Interimstrainer Ulrich Fliess kann Neu-Trainer Maik Rudolf den Kampf gegen den Abstieg mit einem kleinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz in Angriff nehmen. Nach einer langen Negativ-Serie verabschiedete sich der TSV mit einem 4:2 Sieg im Abstiegsduell gegen die SG Ober-Erlenbach mit einem Sieg aus dem vergangenen Jahr, während Bornheim sein letztes Spiel 2016 mit 0:3 beim 1. FC Oberstedten verlor. Das Hinspiel gewann die SG allerdings knapp mit 3:2.

(sly)

Kommentieren