Soden im Hessenpokal
Okyeres Einwechslung macht den Unterschied
Anton Römmich und die SG Bad Soden sind in die nächste Runde des Hessenpokals eingezogen. Foto: Ottmar Schleich
Beim Pokalsieg vor rund 250 Zuschauern (400 waren zugelassen) trat der Unterschied zwischen Gruppenliga und Verbandsliga nicht allzu deutlich zutage. Der VfB, in dessen Startelf mit Fedotov, Alagic, L. Hagemann und Nix vier ehemalige Jugendspieler von JFV Bad Soden-Salmünster beziehungsweise SG Bad Soden standen, war ein ebenbürtiger Gegner, der in einem stets intensiven und in der zweiten Halbzeit auch hektischen bis harten Duell durch Lukas Rintelmann sogar mit 2:1 in Führung gegangen war.
Als entscheidend erwies sich die Einwechslung von Alexander Okyere. Der hochdynamische Außenverteidiger war vor dem Strafstoß zum 3:2 gefoult worden, das 4:2 bereitete er mustergültig vor. „Hier muss man gewinnen. Mund abputzen und weiter geht’s“ kommentierte Sportdirektor Wladimir Römmich den unterm Strich verdienten Pokaltriumph.
Die Statistik
VfB Oberndorf: Schneider; N. Hagemann, Nix, Alagic, Fedotov (75. Thomas) – Muminovic, Schäfer, Engel, Yigit (64. Lingenfelder), Sachs – L. Hagemann (58. Abersfelder).
SG_Bad Soden: Ersöz; Demuth, Rintelmann, Neiter, K. Paulowitsch – Mezini (46. Okyere), Pospischil – Adem, Memeti (63. Dworschak), Ehlert (86. Mat) – Fiorentino.
Schiedsrichter: Oleg Karaliov (SF Oberau).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Jan Rintelmann (20.), 1:1 Sebastian Sachs (41.), 2:1 Lukas Hagemann (43.), 2:2 Jan Rintelmann (45.), 2:3 Lukas Ehlert (61., Foulelfmeter), 2:4 Lukas Ehlert (67.). Gelb-Rot: Rintelmann (67., Bad Soden).


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