Packendes Derby geht an Eiterfeld/Leimbach
KOL Nord: Rasdorf baut nach der Pause ab
Yannik Hilpert (rechts) setzte mit seinem Treffer den Schlusspunkt beim klaren Sieg gegen Rasdorf mit Loris Isberner. Foto: Kevin Kremer
Kaum einer hätte zur Pause mit einem solch eindeutigen Ergebnis gerechnet. Der RSC kämpfte und ackerte, und hatte Pech, als Philipp Krieg nur den Pfosten nach einem selbst eingeleiteten Konter traf (26.). Das Problem bei den Gästen war, dass sie nur eine Halbzeit das Tempo mitgehen konnten.
Zwei Personalien fielen vor der Partie auf: Zum Einen fehlte Nils Fischer zum zweiten Mal nacheinander bei den Hausherren. Zum Anderen musste Rasdorf auf Marc Doebler verzichten, der im Urlaub weilte. Bereits im Vorfeld war die Freude vor allem bei den Gästen groß auf das erste Derby seit 40 Jahren, spielte Eiterfeld schließlich stets immer mehrere Ligen höher. „Ein Gemeindederby ist immer etwas ganz Besonderes. Die Vorfreude bei uns war riesig, wir haben es aber nur geschafft eine Halbzeit dagegenzuhalten“, sagte Rasdorfs Spielertrainer Marius Ebert.
Die SG Eiterfeld/Leimbach gefiel zwar bereits vor der Pause mit der bessern Spielanlage, konnte aber erst nach dem Pausentee die Treffer gegen dann kräftemäßig nachlassende Rasdorfer erzielen. Unglücklich fiel das 1:0 für die Gäste: Einen langer Freistoß wurde nicht richtig geklärt, sodass Kittichai Gutberlet nochmal reinflanken konnte und am langen Pfosten den komplett blanken Kamil Bontal fand (51.). Sieben Zeigerumdrehungen später setzte Ali Dogru das Highlight des Spiels: Auf links erhielt der Goalgetter den Ball und nahm diesen direkt aus der Luft. Sein Schuss schlug am machtlosen Kramer vorbei im rechten oberen Eck ein. Endgültig den Deckel drauf machte Spielertrainer Alin Cotan nach 68 Minuten, als es ihm allerdings auch herzlich einfach gemacht wurde und der 35-Jährige durch die halbe Hintermannschaft der Rasdorfer spazieren durfte. Yannik Hilpert durfte kurz vor Schluss das Ergebnis noch nach oben schrauben (85.).
„Uns war bewusst, dass Rasdorf heiß war auf dieses Spiel. Wir waren in Durchgang eins etwas zu überhastet. Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn er eventuell ein, zwei Tore zu hoch ist“, fasste Steffen Aumann von der SG Eiterfeld/Leimbach zusammen. Ebert dagegen sah den Knackpunkt mit dem zweiten Gegentreffer: „Das war unser Genickbruch. Wir müssen unsere Punkte aber nicht gegen die Top-Teams holen, sondern wichtig ist das Spiel am kommenden Mittwoch gegen Sorga/Kathus.“
Die Statistik:
SG Eiterfeld/Leimbach: Hohmann – Hilpert, Busold, Schilling, Kraus – S. Aumann, Cotan – Gutberlet, Dogru, Leucuta – Bontal. (Herr).
Rasdorfer SC: Kramer – Cl. Wald, van Thiel, Wiegand, Sondergeld – Wolf, Krieg – Giemulla, Ebert, Streber – Isberner. (Schreiber, Co. Wald).
Schiedsrichter: Jannik Schwarz (Neuenstein).
Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Kamil Bontal (51.), 2:0 Ali Dogru (58.), 3:0 Alin Cotan (68.), 4:0 Yannik Hilpert (85.).


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