Petersberg dank Stenger im Viertelfinale
Verbandsligist siegt in der Verlängerung bei der TSG Lütter
Beide hatten ihre Teams gehörig durcheinander gewirbelt: Bei Petersberg fehlten im Vergleich zum 1:1 gegen Bad Soden mit Boris Aschenbrücker, Brzoza, von Pazatka, Vogt und Torwart Beikirch fünf Spieler. Lütter hatte im Gegensatz zumRemis gegen Huttengrund gleich zehn neue Spieler aufgeboten: Nur Maximilian Müllers war aus der Startelf vom Sonntag übrig geblieben.
Doch wer denkt, es sei ein Duell der zweiten Mannschaften gewesen, der täuscht: „Wir haben dieses Jahr einen großen Kader und alle haben den Anspruch in der Ersten zu spielen. Deshalb haben wir auch gegen Petersberg eine Chance“, war Lütters neuer Trainer Matthias Kapelle schon vorher zuversichtlich.
Und dass Petersberg im Nachwuchs eine Talentschmiede hat, das wurde in den 120 Minuten ebenfalls wieder einmal deutlich. Denn trotz der vielen Umstellungen war es ein flottes, jeder zeit sehenswertes und phasenweise sogar höchst unterhaltsames Spiel, das einige Highlights bot.
Halbzeit eins ging klar an Petersberg: Die zwei Klassen Unterschied wurde hier deutlich. Petersberg war immer dominierend und führte verdient. Doch spätestens mit dem Ausgleich war Lütter voll drin im Spiel. Klasse, wie sich Manuel Giraldi beim 1:1 über links durchsetzte und aus spitzem Winkel traf.
Als dann Youngster Paul Birkenbach Lütter mit seinem ersten Tor im ersten Seniorenspiel überhaupt sogar in Führung brachte, da schien sogar eine Überraschung möglich. Doch Petersberg hatte Glück, denn man hat ja noch einen Tim Stenger. Der schaffte erst nur vier Minuten nach dem Rückstand den ganz wichtigen Ausgleichstreffer. In der Verlängerung legte Stenger dann mit einem unnachahmlichen Solo das 2:3 durch Kubilay Kücükler perfekt auf, ehe er mit dem 2:4 alles klar machte.
Im Viertelfinale spielt der RSV Petersberg nun gegen den SV Neuhof. Beide Teams treffen kommenden Sonntag bereits in der Verbandsliga aufeinander.
TSG Lütter: Lehnert; Klein (46. Liebelt), Birkenbach, Leipold, Fischer, Gerhard, Treidler, Breitenbach, Balz (46. Kilic), Müllers (46. Takacs), Giraldi.
RSV Petersberg: Goldbach; Elm, Nüchter, M. Aschenbrücker, Bleuel (46. Reinhard), Wingenfeld (81. Herrlich), Stenger, Zehner, Grösch, Wehner, Kücükler.
Schiedsrichter: Johannes Frohnapfel (SV Welkers).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Jonas Grösch (42.), 1:1 Manuel Giraldi (55.), 2:1 Paul Birkenbach (72.), 2:2 Tim Stenger (76.), 2:3 Kubilay Kücükler (101.), 2:4 Tim Stenger (118.).
Besonderes Vorkommnis: Daniel Nüchter (Petersberg) schießt Foulelfmeter neben das Tor (36.).


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