Gruppenliga, Abstiegsrunde
Petersberger wahren Mini-Chance
Damit ist die Konstellation vor dem letzten Spieltag klar: Petersberg muss sein Heimspiel gegen Oberzell/Züntersbach zwingend gewinnen und dazu hoffen, dass sowohl Kerzell (in Elters/Eckweisbach/Schwarzbach), als auch Hünfeld II (daheim gegen Absteiger Gundhelm/Hutten) ihre Partien beide nicht gewinnen. Nur dann würde Petersberg - so wie für den Klassenerhalt nötig - beide Konkurrenten noch überflügeln.
Der Sieg gegen Müs war ebenso souverän wie glanzlos. In einem alles andere als gutklassigen Gruppenligaspiel gewann der RSV mühelos. Gegner Müs testetet RSV-Keeper Goldbach kein einziges Mal wirklich ernsthaft.
Eingeleitet wurde der Sieg noch von Karlo Vidovic. Der Bald-Hünfelder wurde von Bonny bedient, schoss den Ball scharf nach innen und Marcel Büttner drückte ihn über die eigene Linie. Kurz danach verletzte sich Vidovic aber bei einem Sprint und musste früh ausgewechselt werden. Entschieden war die Partie 90 Sekunden nach der Pause, als Michel Ickler eine Vorarbeit von Ehresmann über die Linie drückte.
Bemerkenswert war noch die Zeit von „Joker“ Patrick Müller. 75 Sekunden benötigte er nach seiner Einwechslung, um sein Tor zum 4:0 zu erzielen.
Die Statistik
RSV Petersberg: Goldbach; M. Aschenbrücker, Bott, Stupp, von Pazatka-Lipinski, Ehresmann (79. Müller), Ickler (70. Bislimi), Vidovic (18. S. Aschenbrücker), Sammet, Bonny.
SV Müs: Algac; Henkelmann, Möller, Büttner, Neugebauer, Salkovic, Emrulla, Claus, Keller (85. Duran), Mujezinovic, Sauer.
Schiedsrichter: Jeffrey Euchler (SG Schlüchtern).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Marcel Büttner (11., Eigentor), 2:0 Michel Ickler (47.), 3:0 Jorrit Ehresmann (75.), 4:0 Patrick Müller (81.).

