Philipp Ehmig muss nach Operation lange pausieren
Alsbachs Stürmer wechselt nach Seeheim-Jugenheim
Eigentlich wollte ihn der Verein im Winter nicht gehen lassen, aber weil Philipp Ehmig kürzer treten wollte, stimmten die Verantwortlichen beim FCA einem Wechsel nach Seeheim-Jugenheim "schweren Herzens" zu, wie der Spielausschussvorsitzende, Tobias Kreissl, gegenüber unserem Portal erklärte, schließlich habe Ehmig "häufig die Knochen für den Verein hingehalten", weshalb die Entscheidung nicht einfach gewesen sei. Nun wünscht Kreissl ihm "eine schnelle Genesung" und hofft, ihn irgendwann bei den alten Herren in Alsbach wieder begrüßen zu dürfen.
Nach dem Bekanntwerden des Wechsels zum Darmstädter Kreisoberligisten folgte für Ehmig, der bei den Bergsträßern zuletzt Stürmer und Co-Trainer war, eine geplante Operation am Knie, bei der ein "Zufallsbefund" gemacht wurde. "Der Meniskus war intakt, das sollte behoben werde. Dabei wurde festgestellt, dass es eine Absplitterung am Knorpel gab und eine Knorpeltransplantation gemacht werden muss. Das kam für den Arzt und mich sehr unerwartet", so Alsbachs ehemaliger Spieler, der von einem befreundeten Arzt, Nawid Hariri, operiert wurde.
Die Operation verlief gut, trotzdem muss Ehmig jetzt erst einmal pausieren. Erst 2019 könnte es soweit sein, dass der 33-Jährige für seinen neuen Verein in Seeheim-Jugenheim, wo er auch wohnt, auf dem Platz stehen kann. Der Wechsel zur SpVgg ist für ihn eine "Herzensangelegenheit", wie er selbst sagt: "Ich kenne viele Leute im Verein. Mein Papa hat schon in Seeheim-Jugenheim gespielt und auch mein Bruder ist dort immer noch aktiv." Doch erst einmal geht es für den Offensivspieler darum, wieder fit zu werden, um bald wieder am Ball sein zu können.

