Pomnitz: "Fußballerische Qualität mehr einbringen"
Borussia Fulda will in Griesheim den nächsten Schritt machen
Vor der Partie in Griesheim blickt Mittelfeldspieler Leon Pomnitz noch einmal auf die Partie gegen den Spitzenreiter zurück: "Gerade die Einstellung hat gegen Baunatal gestimmt. Die müssen wir in allen Spielen an den Tag legen. Dann ist es auch nicht schlimm, mal zu verlieren. Aber eben nicht so, wie gegen Flieden oder Waldgirmes", macht der Spielmacher der Borussen deutlich, der die beiden Niederlagen nicht auf die freien Wochenenden schieben will. "Ich glaube nicht, dass es am fehlenden Rhythmus lag. Gegen Flieden haben wir am ersten Spieltag gespielt. Da war noch keine Mannschaft im Rhythmus, aber natürlich ist es schön, jetzt wieder jedes Wochenende im Einsatz zu sein."
Gegen Griesheim wollen die Borussen auch wieder mehr über die spielerische Komponente kommen. "Gegen Baunatal ging es doch mehr über den Kampf. Jetzt müssen wir auch unsere fußballerische Qualität wieder mehr einbringen", fordert Pomnitz, der sich mit seiner Mannschaft vorgenommen hat, "Ergebnisse zu erzielen."
Personell wird Trainer Thomas Brendel gegen die Viktoria wieder etwas umstellen müssen. Kevin Hillmann, der gegen Baunatal gemeinsam mit Tobias Henneböhle und Kapitän Benjamin Fuß die defensive Dreierkette bildete, hat sich gegen den Spitzenreiter einen Innenbandriss im Knöchel zugezogen und wird voraussichtlich ausfallen. "Ich glaube nicht, dass es bei Kevin am Samstag geht. Dafür war der Knöchel zu dick. Bei ihm wird es nichts werden", glaubt Pomnitz. Damit vergrößert sich das Borussen-Lazarett um Mark Jaksch, Dominik Rummel, Markus Gröger und Dustin Ernst weiter.
Der kommende Gegner aus Griesheim hat zuletzt gegen Regionalliga-Absteiger Watzenborn-Steinberg beim 3:3 gepunktet. "Da haben wir gezeigt, dass wir auch gegen starke Mannschaften mithalten können. Jetzt kommt mit Fulda der nächste Kracher. Über deren Qualität brauchen wir nicht zu reden. Die sind der Favorit und wollen ganz vorne mitspielen", so Viktoria-Coach Suat Türker. "Wir müssen gerade in der Defensive die Fehler abstellen und werden dann versuchen, Fulda zu ärgern", gibt Türker die Marschroute für die Partie vor und merkt an, dass Griesheim seit seiner Amtsübernahme vor der letzten Saison gegen Fulda "noch nie verloren und auch noch kein Gegentor bekommen hat." Beide Partien konnte Griesheim für sich entscheiden (2:0, 1:0).

