Reise in geografisches Neuland

26. Oktober 2023, 09:56 Uhr

Hier trägt Maximilian Bachmann noch das Trikot des Bahlinger SC, doch inzwischen der Youngster bei der SG Barockstadt angekommen. © Charlie Rolff

Ein wenig unter dem Radar verlief die Ankunft von Maximilian Bachmann Anfang Oktober bei der SG Barockstadt. Dabei verfolgt der 21-jährige Innenverteidiger große Ziele.

Auf zwei Einsätze für die U23 der SG Barockstadt bringt es Bachmann bislang, im Regionalligakader stand er gegen Eintracht Frankfurts U21, Balingen und gestern gegen Hoffenheim , gegen die er schon zu Juniorenzeiten öfters agiert hatte. Dabei wären Einsatzzeiten in der vierthöchsten Spielklasse nichts Neues. Beim Bahlinger SC kam er bereits auf 21 Partien, spielte gar schon in Fulda. Die Erinnerungen an den 4:1-Erfolg der Osthessen im September 2022 ? „Nicht ganz so gut. Wir haben viele individuelle Fehler gemacht. Ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen“, gewährt Bachmann Einblicke in seine bisherige Zeit in Fulda.

SG Barockstadt: Maximilian Bachmann zu seinem Wechsel nach Fulda

Die Region ist für ihn komplettes Neuland. Bislang stets im Süden Deutschlands beheimatet, hat er nun den Sprung aus der Wohlfühlzone gewagt. „Fulda und Hessen sind eine ganz schöne Umstellung“, gesteht der 21-Jährige. Man glaubt es ihm, allein an seinem badischen Dialekt lässt es sich erkennen. Doch er weiß um die Vorteile: „Für die persönliche Entwicklung ist es gut. Ich finde ein neues Umfeld vor und lerne nebenbei besser hochdeutsch“, sagt Bachmann schmunzelnd, der sich als „zurückhaltenden, jedoch humorvollen und ehrgeizigen Charakter“ beschreibt.

Einen Vertrag besitzt er vorerst bis zum Winter – mit Option auf Verlängerung bis zum Saisonende. Die Kürze der Dauer liegt in seiner Verletzungshistorie begründet. Bachmann war zuletzt vereinslos, nachdem er sich Anfang des Jahres einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Entsprechend steht ganz oben auf seiner persönlichen Agenda, Spielpraxis zu sammeln. „Ich will wieder in der Regionalliga ein etablierter Spieler sein. Der Wunsch ist natürlich, noch höher zu gelangen, allerdings kommt ein Schritt nach dem anderen.“ Im Mannschaftstraining ist er nun seit vier Wochen dabei, nachdem der Kontakt zum Verein über einen Berater zustande kam. „Ich habe einen top Eindruck. Fußballerisch ist es ein Level höher als meine vorigen Stationen.“

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