Reith: "Wir müssen uns überhaupt keine Vorwürfe machen"

Gruppenliga: Kallée hofft, dass sich seine Elf endlich belohnt

02. September 2016, 07:00 Uhr

Thomas Reith will in Künzell aus einer guten Defensive heraus agieren. Foto: Charlie Rolff

Das angesetzte Wiederholungsspiel zwischen Großenlüder und Haimbach in der Gruppenliga sorgt auch einige Tage nach der Urteilsverkündung noch immer für Diskussionsstoff.

SG Schlüchtern/Elm - SVA Bad Hersfeld (Freitag, 19.30 Uhr)

Als einziges Team der Gruppenliga wartet der SVA Bad Hersfeld noch immer auf den ersten Dreier in dieser Saison. Dieser soll endlich bei der SG Schlüchtern/Elm eingefahren werden. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, zeigen die jüngsten Ergebnisse der Mannschaft von Trainer Marco Link, schließlich holte die Spielgemeinschaft satte zwölf Punkte aus den vergangenen fünf Begegnungen. "Die Rufe nach dem ersten Dreier werden natürlich lauter", weiß SVA-Spielertrainer Fabian Kallée, der in seinem Team die fehlende Balance zwischen Offensive und Defensive vermisst. "Die Mannschaft ist einfach noch nicht so gefestigt, die Mechanismen müssen noch greifen. Das ist aber auch ein Stück weit normal, wenn du im Sommer so einen großen Umbruch vollziehst", so Kallée, der betont: "Die Stimmung im Team ist weiterhin gut, die Jungs trainieren vernünftig und ich hoffe, dass wir uns dafür schnell belohnen werden."

TSV Rothemann - Haimbacher SV (Sonntag, 15 Uhr)

"Wir haben den Anspruch, unser Heimspiel gegen Haimbach zu gewinnen", untermauert Rothemanns Co-Trainer Sebastian Ruhl das neue Selbstverständnis des TSV. Denn nach 14 Punkten aus den ersten sieben Begegnungen grüßt die Diva der Gruppenliga von Platz zwei. "Wir genießen einfach den Moment, weil wir nicht zu unrecht dort oben stehen. Überbewerten werden wir das aber auf keinen Fall", betont Ruhl, der sich vor allem darüber freut, dass die Defensive stabiler als noch in der Vorsaison agiert. Hinzu kommt, dass Marc Röhrig (acht Treffer) und Christian Bohl (fünf) derzeit das haben, was man einen Lauf nennt. "Wir spielen die Tore klasse raus, es macht zurzeit einfach großen Spaß. Das Mannschaftsgefüge passt", ist Ruhl glücklich, der betont, dass der TSV gegen Haimbach noch etwas gut zu machen hat. Schließlich musste man sich dem HSV vor knapp zwei Wochen im Kreispokal mit 0:2 geschlagen geben.

TSV Künzell - SV Großenlüder (Sonntag, 15 Uhr)

So ganz abgehakt hat Thomas Reith das abgebrochene Spiel gegen Haimbach in der Vorwoche wegen Dunkelheit noch nicht. Denn beim Stand von 4:1 wurde die Begegnung nach 81 Minuten vorzeitig beendet, sodass das Spiel letztlich wiederholt werden muss. "Es hat eben einen faden Beigeschmack, weil Haimbachs Spielertrainer Zlatko Radic ununterbrochen auf den Schiedsrichter eingeredet hat, er soll das Spiel doch abbrechen, er würde den Ball nicht mehr sehen. Das Spiel hätte ohne Probleme zu Ende gespielt werden können, deswegen müssen wir uns überhaupt keine Vorwürfe machen", sagt Reith, der Blick aber nach vorne richten möchte, schließlich gastiert seine Elf am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Künzell. Der Schlüssel soll für die Reith-Elf wie schon in den vergangenen Begegnungen in der Defensive liegen. "Wenn wir hinten wieder wenig zulassen und kompakt stehen, dann bin ich optimistisch, dass wir zumindest einen Punkt mitnehmen können."

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