Respekt vor Mulfingers „Killerinstinkt“

Hessenpokal: Kressenbach/Ulmbach empfängt die Festspielstadt

27. Juli 2018, 09:54 Uhr

Vor Tim Mulfinger warnt Roman Prokopenko. Archivfoto: Charlie Rolff

Im laufenden Kreispokalwettbewerb ist Kreisoberligist und Titelverteidiger SG Kressenbach/Ulmbach schon nach der 1:2-Niederlage bei der SG Altengronau/Jossa in Runde eins ausgeschieden, nun wartet das erste Spiel im Hessenpokal gegen Gruppenligaaufsteiger SG Festspielstadt/Spvgg. Hersfeld (Freitag, 19.30 Uhr in Kressenbach).

"Von der Pokalniederlage in Altengronau abgesehen, lief bei uns alles optimal, die Neuzugänge haben gut eingeschlagen und die weiteren Testspielergebnisse einschließlich der Titelverteidigung bei den Stadtmeisterschaften waren in Ordnung“, zieht SGKU-Pressesprecher Siegfried Lotz Bilanz. Die Rollen der Leistungsträger Manuel Nsowah (nach Steinau) und Florian Reichler (zur SG Schlüchtern/Elm) nehmen Kamil Niewmierzycki, der nun anstelle Nsowahs den Kopf der Abwehrreihe bildet, und Neuzugang Tobias Manns (vom SV Neuhof) im Mittelfeld ein. Der Langzeitverletzte Marius Huhn hat nach einem zweiten Kreuzbandriss die ersten Trainingseinheiten absolviert, richtet sein Augenmerk jedoch vorerst auf sein Staatsexamen.

Die Gäste werden von Roman Prokopenko trainiert, der, wie auf der gegenüberliegenden Seite Tim Mulfinger, mitspielt. „Tim Mulfinger kenne ich noch von vielen Duellen mit Bad Hersfeld gegen die SG Bad Soden, das ist ein Stürmer mit Killerinstinkt“, meint Prokopenko, der seine Mannschaft, die jüngst in die Gruppenliga aufstieg, nicht in der Favoritenrolle sieht.

Anstoß ist 19.30 Uhr, ein ausreichendes Flutlicht gibt es nicht. Die Kontrahenten einigten sich darauf, gegebenenfalls nach 90 Minuten sofort per Elfmeterschießen die Entscheidung herbeizuführen. / hel