Richter: "Müssen unser anderes Gesicht zeigen"
Verbandsliga Mitte: Flörsheim muss punkten
Die DjK Flörsheim um Trainer Hans Richter braucht im Kampf um den Ligaerhalt dringend etwas Zählbares. Foto: Marcel Lorenz
Germania Schwanheím – FV Biebrich 02 (Sonntag, 15 Uhr)
Beide Mannschaften haben keine einfache Woche hinter sich: Im jeweiligen Kreispokalfinale hatten sowohl Schwanheim, als auch Biebrich das Nachsehen. Während die Germania am Mittwoch dem FC Eddersheim im Endspiel mit 0:2 unterlegen war, patzten die Wiesbadener gegen den Gruppenligisten SV Niedernhausen überraschend mit 0:1.
„Wir wollen gegen Schwanheim ein gutes Spiel an den Tag legen und werden versuchen uns wieder aufzurichten“, so FV-Trainer Nazir Saridogan, der mit seinen Farben den dritten Rang in der Tabelle behaupten möchte. Verletzungsbedingt fehlen werden Camillo Rivera sowie David Meurer. „Daher werden höchstwahrscheinlich Spieler zum Einsatz kommen, die noch nicht soviel gespielt haben“, verrät Saridogan.
Die 0:4-Niederlage aus der Hinrunde wieder wettmachen möchte derweil Germania Schwanheim. „Gegen Biebrich haben wir was gut zu machen, im Hinspiel haben wir ja kläglich versagt. Das war eines unserer schlechtesten Spiele in der Runde“, sagt der Sportliche Leiter der Germania, Sebastian Gajda.
TUS Dietkirchen – DJK Flörsheim (Sonntag, 15 Uhr)
„Wir müssen nun mal unser anderes Gesicht zeigen, nicht so wie in den letzten Auswärtsspielen. Das Spiel ist natürlich wichtig, da müssen wir Punkte mitnehmen“, lautet die Marschroute von DJK-Übungsleiter Hans Richter im Vorfeld der Partie. Dem kommenden Gegner zollt der 15-fache Nationalspieler der ehemaligen DDR durchaus Respekt: „Ich denke, dass Dietkirchen für seine Verhältnisse eine richtig gute Runde gespielt hat.“
Mit Interesse dürften die Flörsheimer, die im Abstiegskampf aufgrund der verlorenen direkten Vergleiche sowie eines schlechteren Torverhältnisses auf Patzer der unmittelbaren Konkurrenz angewiesen sind, bereits am Sonnabend den Auftritt des Tabellennachbarn FC Dorndorf in Langenaubach verfolgen. „Das sehe ich aber eher als Vorteil für uns an“, so Richter mit Blick auf die zeitversetzte Spielanlegung am Wochenende.
SG Oberliederbach – FC Eddersheim (Sonntag, 15 Uhr)
„Natürlich wollen wir gewinnen, weil wir die Saison gerne vor denen abschließen wollen. Allerdings sieht es personell relativ eng aus“, äußert sich Oberliederbachs Sportlicher Leiter Tobias Merz vor dem Derby. Am vergangenen Wochenende fehlten der SGO acht Stammkräfte, auch diesmal dürften wieder mindestens fünf Akteure ausfallen.
Mit dem Rückenwind des Kreispokalsiegs und einem voraussichtlich vollzähligen Kader kann im Gegenzug der FC Eddersheim in sein vorletztes Saisonspiel starten. Der Sportliche Leiter des FCE, Erich Rodler, vorab: „Das ist ein Derby, wo es um nichts mehr geht für beide Mannschaften. Es sind immer Emotionen dabei, aber es war bislang auch immer fair. Klar, wir wollen gewinnen, aber wir wollen vor allem ein schönes Spiel sehen. Wir gehen recht entspannt in das Spiel.“ In der Hinrunde hatten sich beide Klubs auf eine 0:0-Punkteteilung geeinigt.
(cn)


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