Romeo Schäfer verlässt Spielgemeinschaft

KOL Mitte: Michelsrombach/Rudolphshan braucht neuen Trainer

12. Januar 2017, 15:48 Uhr

Romeo Schäfer (links) verlässt die SG Michelsrombach/Rudolphshan im Sommer. Foto: Charlie Rolff

Die SG Michelsrombach/Rudolphshan benötigt im Sommer einen neuen Trainer: Wie Romeo Schäfer auf Nachfrage bestätigt, wird er im Sommer beim Mitte-Kreisoberligist sein Engagement nach dann zwei erfolgreichen Jahren beenden.

Die Entscheidung ging einzig und allein von Schäfer aus, der es sich nach eigenem Bekunden auch nicht leicht machte: "Ich bin Michelsrombacher und hänge stark am Verein und der Mannschaft, deswegen fiel mir die Entscheidung wirklich schwer." Dennoch gibt es Gründe, die der 30-Jährige auch offen und ehrlich nennt: "Für viele kommt das sicherlich überraschend, aber ich merke, dass wir gemeinsam an unsere Grenzen stoßen. Ich will immer das Maximum herausholen und als Trainer den nächsten Schritt gehen."

Den Verein habe man in den vergangenen 18 Monaten auf ein gutes Fundament stellen können, die Mannschaft sei immer noch entwicklungsfähig, allerdings, so ehrlich müsse man sein, sind die Grenzen schon fast ausgereizt. Nun sei es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen: "In welcher Form das sein wird, weiß ich aber noch. Ich werde alles auf mich zukommen lassen", sagt Schäfer, der im Dezember in der Sportschule Hennef in den Genuss kommen wird, die A-Lizenz machen zu dürfen. Auch deswegen sagt das Trainertalent, dass er seine Zukunft ganz klar im Trainergeschäft und nicht als Spieler sieht, wobei er sich auch durchaus vorstellen kann im Jugendbereich zu arbeiten.

Der gebürtige Michelsrombacher, der für Flieden, Asbach und Steinbach Verbandsliga spielte, führte die Spielgemeinschaft im ersten Jahr als Seniorentrainer beinahe in die Aufstiegsrelegation und sorgte damit für die größten Vereinserfolge beider Stammvereine. Auch in dieser Saison läuft es sehr gut, Platz vier steht in der Winterpause zu Buche, wobei der Zug nach ganz oben schon abgefahren scheint.

Ein Nachfolger steht, wie Elmar Waider aus dem Führungsteam erklärt, noch nicht fest: "Wir hätten gerne mit Romeo weitergemacht, von unserer Seite hätte da gar nichts dagegen gesprochen. Wir akzeptieren aber die Gründe und können sie nachvollziehen. Wir wünschen Romeo alles Gute, er wird seinen Weg gehen." Zuvor heißt es aber noch, das letzte halbe Jahr so erfolgreich wie möglich zu gestalten: "Wer mich kennt, weiß, dass ich mit den Jungs noch einmal Vollgas geben werde und das Maximum rausholen will", so Romeo Schäfer abschließend.

Autor: Johannes Götze

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