Rosenhöhe erneut in Abstiegsgefahr
Gruppenliga Frankfurt Ost: Wichtige Spiele zum Restrundenstart
Horst Russ (links, hier gegen Hanaus Adrian Bothor) ist trotz seiner 40 Jahre noch ein wichtiger Mann für Rosenhöhe Offenbach. Foto: Patrick Scheiber
Situation vor der Saison:
In der Vorsaison konnten die Offenbacher dem Abstieg gerade noch vermeiden. Am letzten Spieltag bekamen sie kampflos die drei Punkte aus der Partie gegen Lindheim - der SSV hatte zu diesem Zeitpunkt seine Mannschaft bereits vom Spielbetrieb abgemeldet - zugesprochen und konnten so noch an der spielfreien SG Büdingen vorbeiziehen, die daraufhin den Gang in die Kreisoberliga antreten musste.
Saisonverlauf:
In dieser Saison wechseln sich Erfolge und Niederlagen in schöner Regelmäßigkeit ab. Die Rosenhöhe hat bislang noch nie mehr als zwemal in Folge verloren, aber ebenso noch nicht mehr als zwei Spiele in Serie gewinnen können. Die beste Phase hatte das Team von Trainer Tevfik Kilinc von Anfang bis Mitte September, als sie in vier Spielen ungeschlagen blieb und in dieser Zeit drei Siege einfahren konnte.
Zahlen und Fakten:
Nach sieben Siegen und drei Unentschieden aus 19 Spielen stehen 24 Punkte auf dem Konto des Tabellenneunten. Das Torverhältnis ist mit 34:34 ausgeglichen. Der Mannschaft ist es scheinbar egal, ob sie zu Hause oder auswärts antritt. Die Bilanz ist ähnlich.
Torjäger:
Der beste Torschütze der Kilinc-Truppe ist Horst Russ mit zehn Treffern. Der mittlerweile 40-jährige Oldie des Teams ist weiterhin unverzichtbar. In der internen Rangliste folg ihm Christian Rüger mit sechs Toren. Die weiteren Treffer verteilen sich auf viele Schultern
Gelbe Karten und Platzverweise:
In der Fairnesstabelle belegt Rosenhöhe den sechsten Rang. Die drei Roten Karten, die schon gegen die Offenbacher ausgesprochen wurden, verhindern in diesem Tableau eine noch bessere Platziereung. Denn die Ampelkarte hat noch kein Rosenhöhe-Akteur in dieser Spielzeit gesehen und die nur zwei Teams kassierten weniger als die 39 Gelben Karten zu diesem Zeitpunkt.
Ausblick und Perspektiven:
Alles kommt auf den Start in die Rückrunde an. In den ersten fünf Partien nach der Winterpause trifft die SGR auf direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Wenn in diesen Spielen konstant gepunktet wird, können sich die Offenbacher ein gesundes Polster auf die Abstiegsränge erarbeiten und müssen in dieser Spielzeit vielleicht nicht bis zum letzten Spieltag zittern. Sollte der Start aber misslingen, muss sich die Mannschaft auf harte Wochen einstellen.

