Rummel schießt die Borussen aus der Krise - Fotos

Hessenliga: Schützenhilfe für Lehnerz durch Sieg gegen Alzenau

07. April 2018, 16:20 Uhr

Tobias Henneböle erzielte das zwischenzeitliche 3:0. Foto: Charlie Rolff

Der SC Borussia Fulda hat auch dank Doppeltorschütze Dominik Rummel im fünften Hessenliga-Spiel des Jahres den ersten Sieg eingefahren und sich dadurch aus der Krise geschossen. Durch den 4:1 (0:0)-Erfolg gegen Bayern Alzenau konnte sogar Nachbar TSV Lehnerz Schützenhilfte geleistet werden, denn dadurch ist Lehnerz neuer Tabellenzweiter.

Dabei hatten die Fuldaer in der Anfangsphase extremes Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Zunächst klärte Pierre Mistretta Danilo Milosevics Kopfball auf der Linie (8.), dann verzog Marcel Wilke, nachdem Tobias Henneböle unzureichend geklärt hatte (9.). Die dickste Chance hatte Patrick Kalata, der Rico Kaisers Hereingabe nur um Haaresbreite verpasste (14.).

Erst als die Borussia die erste Riesenchance im Spiel hatte, endete Alzenaus drückende Überlegenheit. Younes Bahssou hatte Glück, dass der Ball nach einer geklärten Ecke über Dennis Müller und Dominik Rummel zum Torjäger gelangte, beim Abschluss blieb aber der starke Patrick Rühl aus kurzer Distanz der Sieger (21.). Dann brachte Benjamin Fuß den Ball scharf Richtung Tor, Rummel bekam den Schuh noch an das Leder, auf der Linie konnten die Bayern aber klären (34.). So ging es torlos in die Kabinen.

Erst Rummels Doppelpack, dann klappt (fast) alles

Unmittelbar nach der Pause nutzte der SCB dann aber seine dritte Top-Gelegenheit. Leon Pomnitz, der 30 Sekunden vorher noch einen Flugball unbedrängt ins Aus setzte und von der Tribüne entsprechende Reaktionen bekam, setzte sich hervorragend auf engstem Raum durch und schickte Kumpel Rummel auf die Reise, der nur noch einschieben musste und dies mithilfe des Innenpfostens auch tat (48.).

Dass auch Alzenau gute Angriffe produzieren kann, wurde nur fünf Minuten später deutlich, als Aret Demir Christopher Krause schickte, dessen Querpass aber etwas zu hoch geriet, sodass Kaiser nicht das halbleere Tor, sondern nur die Latte traf. Für eine kurze Phase waren die Bayern nun dran am Ausgleich, dann schlug aber erneut Fulda zu. FCB-Verteidiger Dominique Jourdan patzte nach einem schnell ausgeführten Freistoß, Rummel spritzte dazwischen und erzielte seinen zweiten Treffer.

Und fortan klappte (fast) alles. Selbst Innenverteidiger Tobias Henneböle durfte sich in die Torjägerliste eintragen, nachdem er eine Pomnitz-Ecke einnickte (75.). So konnte es auch verschmerzt werden, dass Kenan Mujezinovic, nachdem er Sekunden zuvor hervorragend gegen Demir parierte, eine Ecke aus der Hand fallen ließ und Joker Elias Niesigk Danke sagen durfte (79.). Denn fünf Zeigerumdrehungen später musste Fuß nur noch auf Bahssou quer legen, der den 4:1-Endstand herstellte.

Die Statistik:

Borussia Fulda: Mujezinovic - Henneböle, Gröger, Hillmann - Jaksch (46. Poredski) - Fuß, Mistretta (70. Mosch), Pomnitz, Müller - Rummel (86. Alles) - Bahssou.
Bayern Alzenau: Rühl - Sawaneh, Wilke, Jourdan (69. Sejdovic) - Kaiser, Milosevic, Hagley (7. Demir), Wade - Krause, Özer, Kalata (59. Niesigk).

Schiedsrichter: Patrick Tim Glaser (Wiesbaden).
Zuschauer: 700.
Tore: 1:0, 2:0 Dominik Rummel (48., 67.), 3:0 Tobias Henneböle (75.), 3:1 Elias Niesigk (79.), 4:1 Younes Bahssou (84.).

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