Saisoneröffnung ein Danke an die Fans – die sich weiter gedulden müssen
Bei der Saisoneröffnung wurde der Kader der SG Barockstadt um Neuzugang Nils Fischer vorgestellt. Der Termin könnte einen festen Platz im Kalender finden. © Memento36
Bereits um elf Uhr, drei Stunden bevor die SG Barockstadt das letzte Testspiel der Vorbereitung gegen die U21 des SC Paderborn (2:0) bestritt , öffnete der Sportplatz in Lehnerz seine Tore. Die Verantwortlichen des Regionalligisten hatten ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Hüpfburg, Funino-Turnier, DFB-Schnupperabzeichen und als Highlight die Vorstellung der Mannschaft für die kommende Saison boten reichlich Abwechslung, ehe die Regionalliga-Elf den Platz betrat.
SG Barockstadt: Fans müssen sich bei Stadionumbau weiter gedulden
„Wir wollten uns bei den Fans bedanken und deshalb haben wir das organisiert. Es war ein schöner Tag und ich denke, dass wir das etablieren werden“, sagte Christian Geisendörfer, Sportlicher Leiter der SGB. Nach Einschätzungen Geisendörfers haben sich zwischen 600 und 700 Leute über den Tag verteilt auf dem Sportgelände eingefunden. Teammanager Maximilian Hainer stellte den Zuschauern das SGB-Team um Frohnatur Tim Korzuschek, „Bachelor“ Clint Essers und Schlagzeuger Samuel Zapico vor.
Die Heimfans der Barockstadt müssen auf ihre neue Heimat allerdings noch warten. Wie Geisendörfer am Rande des Testspiels bestätigte, wird die Kurve, auf der die SGB-Anhänger untergebracht werden sollen, nicht rechtzeitig bis zum ersten Heimspiel am Samstag gegen den FC Villingen fertig. Eine Prognose, wann das der Fall sein werde, wollte der Sportliche Leiter nicht abgeben.
Eine Prognose zur neuen Spielzeit allerdings schon, denn auch Geisendörfer ist es nicht entgangen, dass die Erwartungshaltung von außen nach zwei guten Saisons alles andere als geschrumpft sein dürfte: „Es geht immer Schritt für Schritt. Der erste ist, dass wir gut in die Saison gekommen. Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Das Auftaktprogramm mit drei Aufsteigernist schwieriger, als man es vielleicht liest. Wir kennen es noch von uns, da ist viel Euphorie da.“

