Sand im Kopf, Borussia Fulda im Sinn

Hessenpokal: Schaaf hat Respekt vor dem Verbandsligisten

09. August 2016, 07:00 Uhr

Patrick Schaaf und der TSV Lehnerz müssen am Diestagabend beim Verbandsligisten Sand antreten. Foto: Charlie Rolff

In der zweiten Runde des Hessenpokals trifft Hessenligist TSV Lehnerz am Dienstag (19 Uhr) auf Verbandsligist Sand.

„Die Mannschaft ist gut drauf und will den positiven Lauf fortsetzen“, unterstreicht Spielführer und Co-Trainer Patrick Schaaf, der rückblickend zufrieden war mit dem 2:2-Unentschieden am Samstag in Lohfelden. „Wir waren speziell in der ersten Halbzeit nicht gut im Spiel, haben aber Moral bewiesen und zwei Rückstände egalisiert. Das spricht für die Mannschaft. Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel sogar noch gewinnen können, das wäre aber wahrscheinlich zu viel des Guten gewesen“, meint Schaaf, der den Fokus bereits auf das Hessenpokal-Spiel in Sand gelegt hat.

Anders als in Runde eins, als der TSV Lehnerz in Schwalmstadt fast die komplette Mannschaft durchtauschte, soll in Sand nur punktuell rotiert werden. „Der eine oder andere, der zuletzt weniger Spielzeit bekommen hat, wird sicherlich seine Chancen erhalten. Ich denke da an einen Kemal Sarvan oder André Herr. Wir werden aber nicht alles auf den Kopf stellen, schließlich wollen wir unbedingt die dritte Runde erreichen“, untermauert Schaaf. Dort warten mit den Drittligisten FSV Frankfurt, Wehen Wiesbaden oder den Regionalligisten Offenbach, Steinbach, Hessen Kassel und Watzenborn-Steinberg nämlich jede Menge attraktive Gegner.

Doch leicht wird es in Sand keineswegs. Einerseits, weil der TSV natürlich den Gegner in der Liga am kommenden Samstag, den SC Borussia Fulda, im Hinterkopf hat, andererseits weil die Nordhessen extrem heimstark sind. „Vor vier Jahren, als wir ungeschlagen in die Hessenliga aufgestiegen sind, war eines der drei Unentschieden die Begegnung in Sand. Daher wissen wir, was auf uns zukommt“, warnt Schaaf, der davon ausgeht, „dass wir mit der richtigen Einstellung in die Begegnung gehen.“

Autor: Max Lesser