Sang ist froh, dass der Fruhstorfer Cup in diesem Jahr doch stattfindet

29. Auflage findet erstmals in der Großsporthalle Schlitz statt

27. Dezember 2015, 10:00 Uhr

Foto: Max Lesser

Lange war unklar, ob die 29. Auflage des Fruhstorfer Cups des TSV Wallenrod überhaupt über die Bühne gebracht werden könne. Durch die aktuelle Flüchtlingssituation ist die Großsporthalle in Lauterbach belegt, dort wurde das Turnier in der Vergangenheit ausgetragen. Eine Alternative wurde aber gefunden: Einige Wochen später als im Vorjahr wird der Fruhstorfer Cup am Dienstag, 29. Dezember (ab 17.30 Uhr), in der Großsporthalle in Schlitz ausgetragen.

"Das ist für uns eine gute Alternative", erklärt Reiner Sang, Vorstandsmitglied des TSV Wallenrod. "So haben wir die Möglichkeit, dass ein paar Zuschauer kommen, die für ein bisschen Stimmung sorgen. In den Schulsporthallen in Lauterbach wäre das nicht möglich gewesen." Auf Zuschauereinbußen aufgrund der Verlegung ins rund 15 Kilometer entfernte Schlitz hofft Sang nicht: "Ich hoffe, dass die Zuschauer einfach neugierig sind."

Allgemein herrscht in Reihen des Veranstalters Erleichterung darüber, dass das Turnier überhaupt in seine 29. Auflage gehen kann. Vor einigen Monaten sahen die Vorzeichen nämlich noch ganz anders aus, alles deutete darauf hin, dass das Turnier nicht stattfinden könne. "Deswegen sind wir jetzt sehr froh, dass es doch noch klappt. Wir als Verein brauchen solche Einnahmen, um am Leben zu bleiben", betont Sang.

Acht Mannschaften werden dieses Jahr am Start sein, Gastgeber und Mitte-Kreisoberligist SG Lauter dürfte einer der Topfavoriten sein. Ebenso dabei sind der FSV Pfordt, die FSG Wartenberg/Salzschlirf, der VfL Lauterbach sowie vier Vereine aus dem Alsfelder Kreis (SG Schwalmtal, SV Leusel, SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, FSG Alsfeld/Eifa). Ein Gruppenligist findet sich nicht im Teilnehmerfeld, dennoch ist Sang mit den Mannschaften zufrieden: "Wir hätten schon gerne Schlitzerland dabei gehabt, gerade deshalb, weil das Turnier ja quasi vor der Haustür stattfindet. Wir haben es aber dennoch geschafft, ein vernünftiges Teilnehmerfeld zu bekommen."

Autor: Steffen Kollmann

Kommentieren