Schäfer fordert: "Jedes Spiel angehen, als wäre es unser letztes"
In Horas zeigt die Kurve wieder nach oben
Kreisoberliga Nord
"Wir können mit dem Start nicht zufrieden sein", macht Volker Zettl, Trainer der SG Niederaula/Hattenbach, nach acht Punkten aus den ersten sieben Begegnungen deutlich. "Man darf aber nicht vergessen, dass wir die halbe Mannschaft ausgetauscht haben und viele junge Spieler an das Team heranführen. Es wird ein Jahr, indem es vor allem darum geht, sich zu stabilisieren", sagt Zettl, der damit rechnet, dass seine Elf weder um den Auf- noch den Abstieg mitspielen wird. Vielmehr geht es in dieser Saison darum, gewisse Abläufe zu automatisieren. "Das ist bei zwei Einheiten in der Woche aber gar nicht so leicht, auch weil der eine oder andere Spieler im Training mal fehlt und du Dinge dann in den Spielen ausprobieren musst. Wir brauchen einfach noch ein bisschen Zeit", sagt Zettl, der die kommenden Begegnungen gegen Aulatal (Sonntag, 17 Uhr) und Hessen Hersfeld (25. September, Sonntag, 17 Uhr) als Standortbestimmungen ausgemacht hat. "Das sind für mich die zwei Topfavoriten der Liga. Es wird interessant zu sehen sein, wie weit wir sind." Denn mittelfristig will der Gruppenliga-Absteiger wieder dort anklopfen, wo man im Sommer her kam. "Wir bekommen im kommenden Sommer mit dem starken 98er-Jahrgang viele Talente aus der eigenen Jugend, mit denen wir dann einen neuen Anlauf starten möchte. "
Kreisoberliga Mitte
Seit knapp drei Wochen ist Steffen Schäfer beim FV Horas in Amt und Würden, sieben Punkte wurden seither in vier Begegnungen eingefahren. „Damit liegen wir im Soll“, sagt Schäfer, der die Nachfolge von Timo Lofink antrat. „Timo hatte schon vor geraumer Zeit gesagt, dass die Vorbereitung eigentlich miserabel war. Der Trainerwechsel hat auch den letzten Beteiligten wachgerüttelt. Die Jungs haben gemerkt, dass wir einfach eine andere Einstellung an den Tag legen müssen“, verdeutlicht Schäfer, der mit dem FVH im Rahmen des Oktoberfests auf die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach trifft. „Ein für uns eher leichtes Spiel, weil uns in dieser Begegnung eigentlich niemand auf dem Zettel hat. Sie sind für mich neben Müs der Topfavorit. Trotzdem werden wir natürlich alles investieren, wir sind schließlich im Abstiegskampf. Da müssen wir jede Begegnung so angehen, als wäre es unsere letzte“, fordert der neue Coach von seinen Mannen.
Kreisoberliga Süd
Heimlich, still und leise etabliert sich der FV Steinau im oberen Tabellendrittel der Kreisoberliga Süd. „Wir sind sehr überrascht, dass es so gut läuft, weil wir nicht den breitesten Kader haben. Wir genießen aber die Momentaufnahme“, erklärt Torjäger und Vorstandsmitglied Christoph Müller, der berichtet, dass die Systemumstellung von Trainer Daniel Roth auf 4-4-2 fruchtet. „Gerade in der Defensive haben wir uns stabilisiert. Das war in der Vergangenheit nicht immer so“, freut sich Müller. Diese wird am Samstag (16 Uhr) im Rahmen des Oktoberfests gegen die SG Oberzell/Züntersbach gefordert werden. „Sie haben sich im Sommer gezielt verstärkt und mit Julian Ankert einen überragenden Stürmer in ihren Reihen. Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, glaubt Müller.


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