Schaub köpft Flieden zum dritten Sieg in Serie
Hessenliga: Lucky Punch nach Leistungssteigerung
Aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt sicherten sich die Buchonen die nächsten drei Punkte, mit denen von den Zuschauern nach schwacher erster Hälfte zunächst niemand gerechnet hatte. Auch Buchonentrainer Meik Voll hatte zunächst "ein typisches Unentschieden gesehen. Das war schon viel Magerkost, die wirklich tollen Torraumszenen haben gefehlt. Hinten heraus hatten wir meiner Meinung nach jedoch die klareren Chancen, weshalb der Sieg nicht unverdient war."
Gefruchtet hatte vor allem die Hereinnahme von Mittelfeldspieler Moritz Lingenfelder, der nach einigen guten Aktionen zuvor auch den entscheidenden Freistoß zum 1:0 an den langen Pfosten geschlagen hatte. Dort bewies Fabian Schaub zum wiederholten Male Lufthoheit (86.) und ließ die Fliedener jubeln. Zuvor hatte Schaub bereits nach einem weiteren Lingenfelder-Freistoß die Kopfballchance (85.) und zudem beinahe Felix Hack die Führung aufgelegt, doch dessen Schuss von der linken Seite streifte haarscharf am langen Pfosten vorbei (73.).
"Wenn man bis zum Schluss daran glaubt, dann gelingt eben auch mal so ein Sieg, auch wenn wir in der ersten Hälfte ab der zehnten Minute zu weit weg gestanden haben", befand Voll, denn Flieden hatte Glück, dass Lohfelden aus seiner Überlegenheit der ersten Hälfte kein Kapital schlug. Während die Gastgeber erst Ende der ersten 45 Minuten die ersten Torchancen verzeichneten, hatte Lohfelden von Beginn an die besseren Torgelegenheiten. Immer wieder hatte sich FSC-Kapitän Roy Keßebohm auf der linken Seite durchgesetzt und gefährliche Hereingaben in den Fliedener Strafraum gespielt. Keßebohm hatte nach 13 Minuten jedoch auch selbst die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Fliedens Keeper Lukas Hohmann, der per Fußabwehr klärte. Nur eine Minute später verpasste Jannik Weingarten das 0:1. "Ich bin ziemlich angefressen, dass wir aus unseren Torchancen in der ersten Hälfte wieder kein Kapital geschlagen haben", haderte Gästetrainer Otmar Velte, der auch in der 50. Minute beinahe hätte jubeln können, als Zukorlic nach Zuspiel von Salkovic an Hohmann scheiterte.
Erst kurz vor der Pause wurden die Fliedener, bei denen Marc Götze aufgrund einer Zerrung schon nach einer Viertelstunde raus musste, vor dem Tor gefährlicher. Die beste Chance vergab Angreifer Fabian Schaub nach einer Flanke von Christian Bohl per Kopf (40.), ehe er einen Freistoß aus guter Position zu hoch ansetzte (45.). Dass Andre Leibolds Jubiläum, sein 200. Punktspiel für die Buchonen, nachher gebührend gefeiert werden konnte, hatte Flieden am Ende aber doch Schaub zu verdanken.
Die Statistik:
Flieden: L. Hohmann - Leibold, Zeller, Bartel, N. Hohmann - Rumpeltes, Herr (59. Lingenfelder) - Götze (16. Stange), Drews, Bohl (65. Hack) - Schaub.
Lohfelden: Orth - Beyer, Haidari, Schneider, Fiolka - Weingarten, Ulusoy, Guel (61. Iksal), Keßebohm (72. Bayrak) - Zukorlic, Salkovic.
Schiedsrichter: Volker Höpp (Ranstadt).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Fabian Schaub (86.)


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