Schaub unterstützt Veitsteinbach gegen Borussia

Trainingslager für Bunzenthal-Team ein voller Erfolg

13. Juli 2015, 10:00 Uhr

Fabian Schaub tauscht für einen Tag das Trikot Fliedens mit dem seines Heimatclubs Veitsteinbach. Foto: Charlie Rolff

Gestern noch in Belgrad, heute Abend schon in Veitsteinbach: Borussia Fulda spult in der Vorbereitung ein straffes Programm ab, von Lagerkoller ist jedoch keine Spur. Sportmanager Sebastian Möller weiß nämlich zu berichten, dass der Hessenligist das Trainingslager in Serbien genießen konnte, sich aber genauso sehr schon auf das Spiel heute (19 Uhr) beim A-Ligisten freut.

„Das Spiel in Veitsteinbach kommt uns sicherlich ganz gelegen. Die Mannschaft freut sich absolut auf das Spiel, weil sie einfach spielen will“, frohlockt Möller, der nachschickt: „Die Hessenliga ist ein tolles Geschenk an den Verein, die Spieler wissen das, wollen ständig besser werden und sich beweisen. Da ist es ganz egal, gegen wen es geht.“ Diesmal geht’s gegen den Schlüchterner A-Ligisten, der sich das Highlight des Sportfests zum 90-jährigen Vereinsjubiläum bis ganz zum Schluss aufgehoben hat. Mit ermöglicht hat das Aufeinandertreffen Fliedens Galionsfigur Fabian Schaub, der bekanntermaßen aus Veitsteinbach stammt und sich dem Verein extrem verbunden fühlt. Über den kurzen Dienstweg stellte er den Kontakt zu Borussen-Coach Oliver Bunzenthal her, der kurzerhand zusagte. Und so darf Schaub heute selbst die Schuhe für seinen Stammverein schnüren, denn er lässt sich den Einsatz nicht nehmen.

Nicht nehmen ließen sich die Borussen das Sommer-Trainingslager in Serbien, dessen Premiere vor einem Jahr auch schon als großer Erfolg deklariert wurde: „Es war hervorragend. Ganz egal ob Hotel, Essen oder die Trainingsbedingungen bei Partizan Belgrad. Der sportliche Teil war nahe an der Perfektion“, schwärmt Möller, der besonders von der Gastfreundschaft und dem Umfeld des Gastgebers beeindruckt ist. Dass alle zufrieden waren, lag auch am Testspielerfolg gegen den serbischen Zweitligisten Proleter Novi Sad (4:3), weil es der ideale Gegner auf Augenhöhe gewesen sei. Etwas kürzer als im vergangenen Jahr kamen die Teambuilding-Maßnahmen: „Die waren nicht ganz so ausgeprägt. Eine Stadtrundfahrt war aber dabei und abends waren wir auch alle zusammen unterwegs“, schmunzelt Möller. Abgerundet werden die Serbien-Tage von der Tatsache, dass sich kein Spieler verletzt hat: „Im Gegenteil. Jimmy Weber hat als Physio einen hervorragenden Job gemacht.“

Autor: Johannes Götze