Schersadeh freut sich über Loge-Karten in Frankfurt

Borusse als "Torgranate der Saison" ausgezeichnet

03. Februar 2016, 18:00 Uhr

Teamsport-Beraterin Manuela Michel (ganz links), Inhaber Wolfram Becker (ganz rechts; beide Sport Becker) und Torgranate-Projektleiter Ralph Kraus (Zweiter von rechts) gratulieren Imal Schersadeh. Foto: Johannes Götze

Imal Schersadeh wurde im vergangenen Sommer von den Lesern unseres Online-Portals zur "Torgranate der Saison" auserwählt. Nun hat sich der "Sechser" von Hessenligist Borussia Fulda entschieden, welches Spiel der Frankfurter Eintracht er sich denn anschauen möchte und durfte den Hauptpreis, den Sport Becker in Hünfeld gemeinsam mit Nike ausgelobt hatte, entgegennehmen.

Schersadeh hat für das Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt gegen Schalke 04 zwei Loge-Karten gewonnen. "Das ist natürlich eine sehr geile Geschichte von Torgranate. Ich hoffe, dass es jedes Jahr so einen Preis gibt", sagte der Sieger, der sich noch nicht entschieden hat, wen er mitnehmen wird: "Mal sehen, wer mir in den kommenden Wochen sympathisch ist", erklärte er in seinem gewohnt schelmischen Unterton. Wolfram Becker, Inhaber von Sport Becker, gratulierte Schersadeh von Herzen: "Du hast es dir auch verdient. Die Stimmung im Stadion wird sicherlich genial." Schersadeh hatte letztlich sogar noch das Glück, dass er statt den ausgelobten Business-Karten sogar die noch hochwertigeren Loge-Karten von Nike bekam.

Schersadeh äußerte sich auch zu seinem zweiten Frühling, den er gerade bei den Borussen verlebt: "Ich habe wieder richtig Bock auf Fußball. Ich bin topfit." Ob er unter Thomas Brendel nun eher vorne oder auf seiner "neuen" Position im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommt, ist dem 30-Jährigen erst mal egal: "Wichtig ist, dass ich ein paar mehr Spiele als in der Vorrunde mache."

Auch um noch einmal einen Fuß in die Tür der afghanischen Nationalmannschaft zu bekommen - dort ist mittlerweile der Kroate Petar Šegrt Trainer: "Wir hatten auch schon Kontakt. Er wollte wissen, wie es um meinen Fitnesszustand bestellt ist. Ich hoffe, dass ich noch ein paar Spiele für die Nationalmannschaft machen kann." Schersadeh hatte im Sommer für sein Heimatland debütiert, wurde seinerzeit auf die "Sechs" gestellt und bekam wohl auch deshalb seine neue Position verpasst: "Da hatte Martin Hohmann (Sportlicher Leiter der Borussen, Anm. d. Red.) das Spiel gesehen und den Tipp bestimmt weiter an unseren Trainer gegeben."

Autor: Johannes Götze