Schon zur Pause ist alles entschieden

Hessenliga: Steinbach in Alzenau chancenlos

04. November 2017, 16:10 Uhr

Für Petr Paliatka (rechts) und den SV Steinbach war bei Bayern Alzenau nichts zu holen. Foto: Steffen Turban

Für den SV Steinbach war beim FC Bayern Alzenau nichts zu holen. Die Elf von Spielertrainer Petr Paliatka verlor am Ende 0:5 (0:4).

Die Alzenauer machten früh klar, dass sie das Spiel gegen die Steinbacher gewinnen wollten. Bereits in der zweite Minute erzielte Christopher Krause, der an diesem Tag nicht zu stoppen war, die Führung für die Gastgeber. Nach einem Pass von Elias Niesigk über die rechte Seite traf Krause zum 1:0. Die Gäste benötigten zehn Minuten, um das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Mit einem Fernschuss von links prüfte Vuk Toskovic Alzenaus Keeper Ioannis Takidis, der den Ball aber sicher hielt (12.). Neun Minuten später war es erneut Toskovic, der für Torgefahr beim SV sorgte. Doch auch sein Distanzschuss reichte nicht, um auszugleichen.

"Wie im letzten Spiel haben wir früh ein Gegentor kassiert. Das hat unseren Spielplan natürlich über den Haufen geworfen. Hätten wir im Gegenzug das 1:1 gemacht, hätten wir noch eine Chance gehabt. So war aber das Spiel bereits zur Pause entschieden", sagte Steinbachs Spieler Sebastian Bott nach der Partie.

Denn die Barletta-Elf baute auf der anderen Seite das Ergebnis aus. Zunächst traf Krause selbst, ehe er das dritte Alzenauer Tor für Can Özer über rechts vorbereitete. Vor allem über diese Seite ließen die Gäste aus Steinbach den Alzenauern zu viel Platz und es ergaben sich Räume, um zum Torerfolg zu kommen. So auch in der 34. Spielminute als Krause seinen dritten Treffer an diesem Tag erzielte. Vorausgegangen war dem Tor ein Schuss von Aret Demir an den rechten Pfosten. Den Abpraller konnte Krause dann verwerten, um auf 4:0 zu erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Alzenauer dann das Ergebnis, während es dem SVS nicht gelang, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Lediglich Toskovic prüfte Torwart Takidis (67.), ansonsten beschränkten sich die Steinbacher auf die Defensivarbeit, "um nicht unterzugehen", wie Bott betonte. Für die Gastgeber ergab sich erst in der 74. Minute wieder eine Chance. Nach einem Freistoß köpfte Alzenaus Kapitän Marcel Wilke über das Tor. Auch in der Folge wurde die Barletta-Elf nur nach Standardsituationen gefährlich, so wie nach dem Eckball von Can Özer, den Alieu Sawaneh müstergültig ins Tor köpfte.

"Wir haben dann eins, zwei Gänge zurück geschaltet", äußerte sich Alzenaus Kapitän Marcel Wilke zur zweiten Halbzeit. Der Mannschaft von Spielertrainer Petr Paliatka gelang nach vorne auch nicht mehr viel, weil ihnen zum Ende hin die Kraft fehlte und so blieb es beim 5:0-Sieg. über den sich die Alzenauer sehr freuten. "Endlich mal ein frühes Tor. Das war Gold wert. Dann hat das Spiel seinen Lauf genommen", freute sich Wilke nach dem Abpfiff über die drei Punkte. / se

Die Statistik:

Bayern Alzenau: Takidis - Wilke, Sawaneh, Kaiser, Calabrese (57. Bejic) - Krause, Demir (57. Kalata), Jourdan (70. Wörner), Wade, Özer - Niesigk.
SV Steinbach: Motzkus - F. Wiegand, Bott, Trabert, Yildiz, - T. Wiegand, Ludwig (46. Schäfer), Paliatka, Toskovic, Schaub, Yildiz - Münkel.

Schiedsrichter: Gahis Safi (Erlensee).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Christopher Krause (2.), 2:0 Christopher Krause (28.), 3:0 Can Özer (30.), 4:0 Christopher Krause (34.), 5:0 Alieu Sawaneh (79.).

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