Cino Schwab über Engagement im Haunetal
Schwabs Stil: "Viel Olli und das Beste vom Rest"
Cino Schwab verlässt Gruppenligist Spvgg. Hosenfeld im Sommer in Richtung SG Haunetal. Beim Kreisoberligisten steigt er ins Trainergeschäft ein. Foto: Jonas Wenzel
"Ich habe richtig Lust und schon ein paar alte Bekannte angefunkt, ob wir für den Sommer ein Testspiel vereinbaren wollen", sagt Schwab. Doch noch muss sich der derzeitige Hosenfelder gedulden, die Aufstiegsrunde in der Gruppenliga will er ordentlich abschließen, ehe es ihn erstmals in die Kreisoberliga Nord verschlägt. Doch warum heuert er bei der SGH an? Nicht nur sein Wohnort Rothenkirchen liegt in unmittelbarer Nähe, sondern die Kontakte spielten eine große Rolle. Sein bester Freund Andreas Weisgerber hat mal bei der Spielgemeinschaft gekickt und einen guten Draht zum Verein, weshalb seit einigen Jahren sporadisch der Blick nach Neukirchen und Wehrda ging.
Doch Schwab hatte bislang nie das Bedürfnis, die Entwicklung anderer voranzutreiben. Das änderte sich nun. "Ich habe mir nun die Frage gestellt, wie ich Dinge gestalten kann und wie eine Mannschaft zusammenpasst. Bei Gesprächen hatte ich das Gefühl, bei Haunetal passt das. Es ist eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern", erläutert der 34-Jährige, der mit Kumpel Weisgerber einen "Co" an der Seite hat. Erfahrungen im Übungsleiterbereich hat er bei seinem Sohn in Hünfelder Juniorenbereich gesammelt. Fortschritte dabei zu erkennen, sei eine tolle Sache.
Dass zwischen Junioren- und Seniorenbereich jedoch ein großer Unterschied liegt, weiß Schwab. Doch wie will er seine künftige Mannschaft spielen lassen? Ausreichend Erfahrungen hat er gesammelt, spielte er doch lange Jahre und 142 Begegnungen auf Hessenliganiveau beim Hünfelder SV, dem TSV Lehnerz, Borussia Fulda und dem SV Steinbach gespielt und die besten Trainer der Region kennengelernt. Hängengeblieben ist ihm vor allem die Zeit unter Oliver Bunzenthal. "Bei Olli habe ich gelernt, dass du ungemeine Vorteile hast, wenn du über 90 Minuten das Tempo gehen kannst. Kannst du kämpfen und laufen, kommt der Fußball von ganz alleine. Jeder muss die Bereitschaft haben, auch Schweineeinheiten durchzuziehen. Doch wichtig ist mir auch, dass es nach Fußball aussieht. Ich möchte kein Gebolze, aber hinten muss die Null stehen", lässt Schwab durchblicken.
Neben Bunzenthal erinnert sich der Allrounder zudem an das taktische Verhalten im defensiven Bereich unter Henry Lesser, den fußballerischen Aspekt unter Zeljko Karamatic und Martin Hohmann sowie die Flexibilität unter Thomas Brendel. "Egal wie. Ich werde mich reinarbeiten, möchte die Liga und die Mannschaft schnellstens kennenlernen. Und dann hoffe ich, dass wir erfolgreich sein werden."


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