Schwanheim will Waldgirmes die Freude am Mai-Fest nehmen

Verbandsliga Mitte: Zeilsheim will in Wetter Platz zwei verteidigen

27. April 2017, 15:58 Uhr

Lucas Hartmann (Waldgirmes) ist am Sonntag gegen Schwanheim gefordert, ebenso wie Zeilsheims Niklas Pitas (rechts) in Wetter. Foto: Marcel Lorenz

Den Tanz in den Mai wollen am Wochenende auch die heimischen Vertreter in der Verbandsliga mit einem Sieg feiern. Bereits am Freitagabend steht das nächste wichtige Spiel im Abstiegskampf für die DJK Flörsheim, die den SSV Langenaubach empfängt, auf dem Programm. Nach einem Wochenende Pause muss derweil die SG Oberliederbach in Wörsdorf ran, während der SV Zeilsheim beim VfB Wetter den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsspiele machen möchte.

DJK Flörsheim – SSV Langenaubach (Samstag, 17.30 Uhr)

Mit 1:6 unterlag die DJK-Elf im Hinspiel, auch diesmal erwartet der Flörsheimer Trainer Hans Richter, der noch immer mit der jüngsten Keller-Duell Niederlage gegen Dorndorf hadert, einen anspruchsvollen Gegner: "Der SSV hat noch Möglichkeiten auf den zweiten Tabellenplatz. Wir müssen mal abwarten, was passiert. Mit dem letzten Spiel war ich überhaupt nicht einverstanden. Das hat mir vom Einsatz und vom Willen her nicht gut gefallen."
Laugenaubach präsentiert sich bereits seit Wochen in blendender Verfassung, auch wenn am vergangenen Spieltag gegen Eddersheim lediglich ein 1:1-Unentschieden geholt wurde. "Wir sind verpflichtet, wenn wir die Klasse halten wollen, dann müssen wir punkten", so Richter.

FV Biebrich – FC Dorndorf (Sonntag, 15 Uhr)

Bis auf den privat verhinderten Orkun Zer kann Biebrichs Übungsleiter Nazir Saridogan am Sonntag auf all seine Spieler zurückgreifen. "Dorndorf ist immer ein unangenehmer Gegner. Durch ihren Trainer Friedel Müller präsentieren sie immer viel Laufbereitschaft und Einsatz. Außerdem ist es wieder ein Spiel gegen den Abstieg für sie", warnt Saridogan, der annimmt, dass Dorndorf vor allem mit hohen Bällen agieren wird. "Wir kennen die Mannschaft und werden versuchen unser Spiel durchzuziehen", gibt sich Biebrichs Trainer durchaus motiviert.

TSG Wörsdorf – SG Oberliederbach (Sonntag, 15 Uhr)

"Unser letztes Spiel war nicht so schön, da kam mir die Pause am Wochenende ganz recht. Wir haben unter unserem Niveau gespielt, zumindest was die Ergebnisse betrifft. Seit Dienstag bereiten wir uns aber voll auf Wörsdorf vor. Eigentlich waren sie schon tot und nun haben sie schon wieder gewinnen können“, äußert sich Oberliederbachs Trainer Asad Ahmad im Vorfeld der Begegnung.
Die TSG, eigentlich schon für die Gruppenliga abgeschrieben, konnte zuletzt drei Siege in Serie einfahren. Der Abstand zu Rang 15 beträgt zwar noch immer sieben Zähler, nichtsdestotrotz scheint die Moral bei den Wörsdorfern in diesen Tagen zu stimmen. "Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der versucht, noch einmal alles rauszuholen. Wir müssen einfach wieder arbeiten, das war uns etwa abhanden gekommen zuletzt. Wir müssen dahinfahren und arbeiten, arbeiten, arbeiten - mit den Mitteln, die wir haben", gibt Ahmad die Vorgabe, um zu gewinnen.

FC Eddersheim – FSV Braunfels (Sonntag, 15 Uhr)

Vier Unentschieden, eine Niederlage – so liest sich die jüngste Ausbeute des FC Eddersheim, der gegen den FSV Braunfels gerne einmal wieder einen Dreier eintüten würde. Im Hinspiel kassierte der FCE quasi mit dem Abpfiff ein Freistoßtor zum 2:2-Endstand. "Das war sehr ärgerlich, da hätten wir eigentlich gewinnen müssen", erinnert sich Erich Rodler, der Sportlicher Leiter beim FCE, der mahnend ergänzt: "Am Sonntag wollen wir dann schon einen Sieg holen. Aber ich muss sagen, der FSV spielt gegen den Abstieg, für sie geht es um einiges. Das wird ein schweres Spiel werden, schließlich hat Braunfels eine erfahren Mannschaft." In personeller Hinsicht wird es bei den Eddersheimern wohl keine Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben.

VfB Wetter – SV Zeilsheim (Sonntag, 15.30 Uhr)

Mit dem 4:0-Triumph gegen den TSV Bicken kehrte am Wochenende der SV Zeilsheim in die Erfolgsspur zurück. In der Hinrunde konnte der SV den kommenden Gegner aus Wetter dank eines späten Treffers von Leonardo Bianco mit 2:1 bezwingen – ein Resultat, an das man auch am Sonntag gerne anknüpfen würde. "Gegen Wetter war das damals ein enges Spiel in der Vorrunde. Sie sind momentan auch auf jeden Punkt angewiesen. Wir haben uns zum Glück nach dem letzten Spiel in die Situation gebracht, dass wenn wir gegen Wetter punkten, wir gegen Marburg die Woche darauf schon ein richtiges Endspiel um Platz zwei haben werden. Entsprechend fahren wir nach Wetter, um zu gewinnen“, so SVZ-Trainer Sascha Amstätter, der diesmal auf den angeschlagenen Raffael Grigorian verzichten muss.

SC Waldgirmes – Germania Schwanheim (Sonntag, 17 Uhr)

"Wir fahren nach Waldgirmes, um definitiv drei Punkte zu holen. Wir haben das Hinspiel unglücklich verloren und waren auch auf Augenhöhe. Zurücklehnen können wir uns noch nicht, wenn die anderen punkten und wir verlieren, dann wird es wieder knapp - und wir wollen nicht bis zum Schluss zittern", sagt Sebastian Gajda, Sportlicher Leiter der Germania, vor der Dienstreise zum Tabellenführer.
Gespielt wird bei den Lahnauern erst ab 17 Uhr – und das hat einen Hintergrund, wie Gajda erläutert: "Wir haben die Uhrzeit gewählt, weil Waldgirmes danach den Tanz in den Mai hat. Aber wir wollen da auch spielerisch mittanzen oder zumindest so mitspielen, dass dort danach die Stimmung nicht ganz so gut ist."
Wieder im Schwanheimer Kader stehen werden der aus dem Urlaub zurückgekehrte Co-Spielertrainer Tarek Fouad sowie Dominik Schlee, der seine Rotsperre abgesessen hat.

(cn)