Seit 19 Jahren bei der SG Rosenhöhe

Gruppenliga Frankfurt Ost: Pfitzer ist nun Kapitän

01. November 2017, 12:00 Uhr

Daniel Pfitzer ist Kapitän bei der SG Rosenhöhe. Foto: Patrick Scheiber

Seit dieser Saison ist Daniel Pfitzer Kapitän bei der SG Rosenhöhe in der Gruppenliga Frankfurt Ost. Aktuell läuft es richtig gut für die Offenbacher, deren Siegesserie erst am Dienstag gegen Germania Großkrotzenburg (0:3) riss. Unserem Portal hat Pfitzer verraten, worin derzeit die Stärken liegen und welches persönliche Ziel er für diese Spielzeit hat.

Vor der Saison verletzte sich Fabian Curth, der bis zu diesem Zeitpunkt Kapitän bei der SG Rosenhöhe war und so beschloss Trainer Tevfik Kilinc einen neuen Spielfrüher von der Mannschaft bestimmen zu lassen. Die Wahl fiel auf Daniel Pfitzer, der bis dahin Curths Stellvertreter war. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich der Abwehrspieler für die Aufgabe empfohlen hat. Pfitzer trägt seit 19 Jahren, also schon immer, das Trikot der Offenbacher und hat damit ein weiteres Argument auf seiner Seite, was ihn zum Kapitän befähigt. Allerdings fehlte der 26-Jährige in der Vergangenheit häufiger verletzt, weshalb es sein primäres Ziel in dieser Saison ist, gesund zu bleiben, wie Pfitzer auf Nachfrage erklärt. Bislang ist ihm das in der jetzigen Runde auch gut gelungen.

Aber auch ein Ziel, das er mit der Mannschaft erreichen möchte, gibt es: "Als Mannschaft wollen wir uns spielerisch weiter verbessern. Ich denke, wir haben in den letzten Monaten einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht und die Mannschaft ist im Vergleich zur Vorsaison nicht wieder zu erkennen. Wir müssen weiterhin konzentriert arbeiten, damit wir nicht wieder bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt zittern müssen oder darauf hoffen, dass irgendeine Mannschaft zurück zieht." Bei einem Blick auf die Tabelle lässt sich allerdings erkennen, dass die Verantwortlichen bei der Rosenhöhe aktuell keine Sorgen haben dürften, schließlich steht der Verein mit 33 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

Das liegt auch daran, dass die SG derzeit einen Lauf hat, denn sechs der vergangenen sieben Spiele konnte die Rosenhöhe gewinnen. Erst am Dienstag Mittag riss die Siegesserie im Spitzenspiel bei Germania Großkrotzenburg. "Mit der Saison sind wir derzeit natürlich sehr zufrieden", so Pfitzer, der sich noch gut an die vergangenen Spielzeiten erinnert, in denen es nicht rund lief: "Speziell wenn man die letzten beiden Jahre betrachtet, konnte man vor der Saison nicht davon ausgehen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt oben mitmischen. Es ist eine schöne Momentaufnahme." Trotzdem will in Offenbach keiner ins Träumen geraten, sondern sich lieber auf den Klassenerhalt konzentrieren, wie der Defensivspieler betont, erst dann könnte sich die Mannschaft neue Ziele setzen.

"Wir sind als Mannschaft enger zusammengerückt"

Eine Erklärung dafür, dass es zur Zeit so gut läuft, hat Pfitzer auch: "Unsere Stärke liegt im gemeinsamen Verteidigen. Das fängt vorne bei den Stürmern an und endet hinten beim Torwart." Mit dieser Kompaktheit will die SG dem Gegner keine Räume bieten, um zu Chancen zu gelangen. Was passiert, wenn die Abständen zwischen den Mannschaftsteilen zu groß sind, haben die Testspiele gegen Kickers Offenbach und den SC Hessen Dreieich gezeigt, wie Rosenhöhes Kapitän sagt. "Das zahlt sich jetzt aus", so Pfitzer, der dann auch noch eine weitere Stärke nennt: "Der Team-Spirit ist im Vergleich zum letzten Jahr ein ganz anderer. Wir sind als Mannschaft enger zusammengerückt und treten jetzt als Team auf." Zudem herrscht aktuell eine gute Stimmung und alle ziehen an einem Strang, wie der Rechtsfuß hinzufügt. Das soll auch weiterhin so bleiben, damit die Abstiegsplätze nicht in greifbare Nähe geraten.

Auf seine Ziele für die Zukunft angesprochen, antwortete Pfitzer abschließend: "Wir spielen nun seit 6 Jahren in der Gruppenliga Frankfurt Ost. In den nächsten Jahren soll es nochmal eine Liga höher gehen." Wenn es also für ihn noch nach oben gehen soll, dann nur mit der SG, wie es auch schon in den letzten 19 Jahren der Fall war.

Autor: Selina Eckstein

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