Soisdorf macht deutlich: "Wir wollen aufsteigen"
Aufstiegsrunde zur Frauen-Verbandsliga
Paulina Wenzel (links) und der SC Soisdorf wollen sich für eine tolle Saison zusätzlich belohnen. Foto: Willi Schmitt
Gerne hätte Soisdorf die Vizemeisterschaft am vergangenen Samstag mit einem Heimerfolg gegen Hönebach eingetütet, doch aufgrund personeller Probleme hatte der ESV die Partie am Freitagmittag abgesagt. „Das fanden alle natürlich weniger schön. So ganz ohne Spiel Vizemeister zu werden, war nicht unser Plan. Wir hatten uns auf das Spiel vorbereitet, jeder wollte noch einmal alles geben, und dann kommt die Absage. Trotzdem haben wir zumindest ein bisschen gefeiert“, berichtet Trainerin Karolin Hahn-Schwalbach, die von Hönebach mehr Fairness erwartet hätte: „Ich denke mir, dass man sportlich handeln sollte und wir wären dann auch mit neun Leuten zum Spiel gefahren.“
Nun liegt der Fokus jedoch ganz auf dem ersten Spiel der Aufstiegsrunde bei Marburg II. „Ich habe versucht, mich ein bisschen im Internet schlau zu machen, denn über den Gegner wissen wir natürlich nicht viel. Wenn ich gewinnen will, dann setze ich aber auch eher auf meine Stärken und konzentriere mich weniger auf den Gegner“, betont Schwalbach, die sicher ist: „Wir werden nichts überstürzen, brauchen uns aber auch nicht zu verstecken.“
Personell muss Soisdorf aus beruflichen Gründen zwar auf die eine oder andere Spielerin verzichten, allerdings sei der Kader am Mittwoch immer noch stark genug, um ein positives Ergebnis zu erzielen: „Wir spielen die Aufstiegsrunde nicht just for fun. Wir wollen aufsteigen“, lautet die klare Ansage aus Soisdorf. Sollten die SCS-Damen die Partie für sich entscheiden, hätten sie am entscheidenden dritten Spieltag der Aufstiegsrunde (Mittwoch, 7. Juni) Heimrecht gegen Großenenglis II.

