Spitzenduo will weiter davonziehen
Kreisoberliga Frankfurt: Sportfreunde empfangen Viktoria Preußen schon am Donnerstag
FFV Sportfreunde 04 - SV Viktoria Preußen (Donnerstag 20 Uhr)
Der Tabellenführer ist als einziges Team weiter ungeschlagen und möchte das auch vor heimischer Kulisse im vorgezogenen Spiel bleiben. Mit neun Siegen und drei Unentschieden ist die Mannschaft von Trainer Mehmet Tunay Somun derzeit das Maß aller Dinge in der KOL. Das Mittelfeldduo Okan Ilkiz (15) und Robert Kohns (8) hat 23 der 37 Speuzer-Treffer beigesteuert. Die Preußen befinden sich im dritten Jahr nach dem Gruppenliga-Abstieg im Umbruch. Der neue Trainer Ramzi Kallel hat noch an vielen Baustellen du werkeln. Platz elf mit nur zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone ist zu wenig für die Ansprüche des Vereins. Die Hoffnungen ruhen auf Goalgetter Oskar Copik, der schon acht Treffer markierte. FFV-Trainer Mehmet Tunay Somun erwartet einen schweren Gegner: "Sie sind spielstark und bisher unter ihren Möglichkeiten geblieben".
Concordia Eschersheim - 1. FC 02 Rödelheim (Sonntag, 15 Uhr)
Nur eine Niederlage aus zwölf Begegnungen und neun Siege! Concordia Eschersheim hat sich im Laufe der Hinrunde zur Überraschungsmannschaft der KOL entwickelt. Im eigentlich schweren zweiten Jahr mischt die Truppe von Trainer Roland Stipp kräftig oben mit. Die letzten drei Spiele wurden gewonnen und Joscha Löbig zeigt sich mit acht Toren treffsicher. Die Gäste aus Rödelheim mussten zuletzt zwei Niederlagen einstecken, stehen aber trotzdem auf Rang neun ordentlich da. Die junge Mannschaft von Trainer Dominic Reinhardt hat auswärts schon drei Partien gewonnen, geht aber in der "Rosegger-Arena" als Außenseiter ins Spiel. Einen echten Torjäger hat der RFC nicht, die Tore verteilen sich auf mehrere Schultern.
FC Posavina - BSC SW 19 (Sonntag, 15 Uhr)
Aufsteiger-Duell am Riederwald! Posavina steht schon auf Rang sieben und konnte zuletzt zwei Auswärtssiege in Folge einfahren. Die Kroaten haben sich nach anfänglichen Problemen an die höhere Liga gewöhnt. Spieler wie Danijel Koturic und Ante Peko treffen auch in der KOL regelmäßig. Beim BSC sieht es seit der Amtsübernahme von Trainer Karl Müller jetzt besser aus. Zwar rangieren die Schwarz-Weißen weiterhin auf dem vorletzten Rang, fertigten aber Schlusslicht VfR Bockenheim gleich mit 6:0 ab. "Die Spieler setzen die Vorgaben des neuen Trainers gut um", meint Co-Trainer Michael Schnitzler. Müllers Vorgänger Maxi Büge kümmert sich nun vornehmlich um die Tore, der einstige Spielertrainer traf schon sieben Mal.
SG Westend - FC Kalbach II (Sonntag, 15 Uhr)
Nach fünf Siegen in Folge ist mit Aufsteiger SG Westend an der Spitze zu rechnen. Der einstige Skandalklub sorgt neuerdings nur noch durch sportliche Erfolge und guten Fußball für Schlagzeilen. "Unser größter Lohn ist die Anerkennung der Gegner", sagt Westends Vorsitzender Esad Golos. Abdelhadi Assim und Petar Sabljic haben schon je fünf Tore erzielt. Die Reserve des Verbandsligisten erlitt nach drei Spielen ohne Niederlage durch die Heimniederlage gegen Heddernheim (1:2) einen Rückschlag und wird laut Trainer Karol Drynda bis zum Saisonende gegen den Abstieg spielen. "Westend ist der Favorit. Das ist ein sehr schwerer Gegner. Wir werden alles geben, um etwas Zählbares mitzunehmen". FCK-Torjäger Lukas Höll soll möglichst wieder ins Schwarze treffen.
SV 07 Heddernheim - TuS Makkabi (Sonntag, 15 Uhr)
Heddernheims Tendenz zeigt nach oben. Seit vier Spielen ist die Mannschaft von Trainer Andreas Ludwig ohne Niederlage, steckt aber auf Rang 15 weiter mitten im Abstiegskampf. Gegen Makkabi soll nach zwei Auswärtssiegen auch der erste Heimsieg an der heimischen Brühlwiese her. Stürmer Oliver Solarz sah zwar in Kalbach nach seinem Tor Gelb-Rot, ist aber gegen die Gäste von der Bertramswiese einsatzbereit. Die Mannschaft von Trainer Jorge Huberman bot bei der 0:1-Heimniederlage gegen den FV Hausen eine schwache Vorstellung und braucht Punkte, um als Tabellenvierter an der Spitze dran zu bleiben. Gelingt es, TuS-Torjäger Branislav Glamocanin (12 Tore) auszuschalten, dürfte das für den SVH die halbe Miete sein. "Wir wollen weiter ungeschlagen bleiben, wissen aber auch das Makkabi ein sehr unangenehmer Gegner ist, den man auf keinen Fall zu unterschätzen sollte", blickt SVH-Trainer Andreas Ludwig voraus.
FV 1920 Hausen - SV Griesheim Tarik (Sonntag, 15 Uhr)
Verfolgerduell an der Mühlwiese! Beide Teams treffen sich punktgleich mit 21 Zählern. Die Hausener haben unter dem neuen Trainer Martin Reyschmidt von fünf Spielen nur eins verloren. Auch Tarik befindet sich im Aufwind und ist schon seit acht Begegnungen ohne Niederlage. Für ganz oben reicht es für die Griesheimer aber laut ihres multifunktionellen und omnipräsenten Trainers Hamza Azaoum indes nicht: "Darray und El Haj Ali sind nicht fit. Wir haben im Vergleich zum Vorjahr an Qualität verloren." Hausens Coach Reyschmidt setzt dagegen auf eine einfache Devise: "Wir wollen erfolgreichen Fußball spielen".
FC Tempo - Spvgg. 03 Fechenheim (Sonntag, 15 Uhr)
Die Serben haben eine kuriose Bilanz vorzuweisen. Alle 13 Punkte wurden auswärts geholt, an der heimischen Woogwiese holte das Team von Trainer Njegos Kojic hingegen noch keinen einzigen Punkt! Da Tempo zuletzt auch zweimal auswärts verlor und drei Niederlagen insgesamt in Folge kassierte, rückt die Abstiegszone für den Fast-Absteiger des Vorjahres bedrohlich näher. Die Mannschaft hat bislang mit nur 14 Toren die wenigsten Treffer der Liga erzielt. Die Fechenheimer befreiten sich nach sieben Spielen ohne Sieg und fünf Niederlagen in Folge mit dem kuriosen 8:4-Sieg gegen die TSG 51 aus der Krise. Der neue Torjäger Hossain Farman traf fünf Mal, schraubte sein Torekonto auf zehn hoch.
TSG 51 - SC Weiss-Blau (Sonntag, 15 Uhr)
Auch für die TSG 51 wird es nach nur einem Punkt aus den letzten vier Begegnungen eng im Kampf gegen den Abstieg. Selbst die drei Tore von Stürmer Benedikt Burger reichten bei der kuriosen 4:8-Niederlage in Fechenheim nicht annähernd zu einem Punktgewinn. Auch die Gäste von den Sandhöfer Wiesen holten zuletzt nur einen Zähler aus vier Partien, hatten aber im Heimspiel den Tabellenführer FFV Sportfreunde am Rande einer Niederlage. WB-Trainer Rene Möbus erwartet ein unangenehmes Spiel an der Niedwiesenstraße: "Gegen die TSG wird es nur um den Kampf und den absoluten Willen gehen und das auch 90 MInuten, da die TSG nie aufgibt und einen guten Teamgeist besitzt".


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