Sprudelkicker springen auf Rang zwei
Verbandsliga: Hünfelds erste Heimniederlage seit dem Hessenliga-Abstieg
„Das gegnerische Tor ist im Moment einfach megaklein, das eigene dagegen wie ein Scheunentor. Wir tun uns im Moment unheimlich schwer, das eigene zu verteidigen und vorne selbst ein Tor zu erzielen. Vom Spielverlauf her wäre ein Unentschieden gerecht gewesen“, haderte HSV-Coach Dominik Weber nach der Partie, schließlich hatte sein Team nach dem Seitenwechsel noch einmal richtig viel investiert.
Während die Gäste in Hälfte eins tollen Offensivfußball gezeigt hatten und durch einen Doppelpack von Halil Kutlu jeweils nach Vorarbeit von Samet Degermenci 2:0 in Führung gegangen waren, zeigte sich in Abschnitt zwei ein anderes Bild.
Nun war Hünfeld mit vollem Einsatz im Spiel und konnte sich mehrere gute Möglichkeiten durch Robert Simon, Lukas Budenz oder Kevin Krieger erarbeiten. Doch während das Sodener Gehäuse wie vernagelt erschien, musste der HSV bei Kontern der Sprudelkicker stets die Luft anhalten. „In der zweiten Hälfte war das ein Kampfspiel für uns. Wir hätten aber den Sack früher zu machen können“, bilanzierte Sodens Angreifer Tim Mulfinger nach einer hektischen zweiten Hälfte, in der unter anderem Taner Harmancioglu nach rund 70 Minuten das vorentscheidende 3:0 auf dem Fuß hatte.
„Es ist immer gefährlich, wenn man auswärts spielt und es 2:0 steht. Wenn man dann ein Tor kassiert, wird es noch einmal spannend. Im Endeffekt haben wir die Phase aber überstanden und freuen uns jetzt auf das Hünfelder Oktoberfest“, so Mulfinger.
Hünfeld: Gutberlet; Belaarbi, Alles, Schilling (82. Wahl), Krieger, Simon, Krenzer, Neidhardt, Yildiz, Budenz, Helmke.
Soden: Gonzalez Garcia; Moaremoglu, Degermenci (67. Harmancioglu), Sieniawski, Albayrak, Kutlu (73. Dietz), Mulfinger, Kress, Römmich, Hassler (84. Purcell), Scheller.
Schiedsrichter: Wissam Awada (Kassel). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Halil Kutlu (19.), 0:2 Halil Kutlu (32.)


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